Mach mit!

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, aktiv zu werden. Am einfachsten ist es, in lokalen Bündnissen mitzuarbeiten – Kontaktdaten findet Ihr auf den einzelnen Bündnisseiten. Wenn Ihr auf Bundesebene mitarbeiten oder einfach immer informiert sein wollt, gibt es hier einige Möglichkeiten dazu.

Vernetzungsplattform:
http://bildungsstreik.org/
Bildungsstreik-Wiki:
http://unserebildung.de/wiki

Twitter-Feed:
http://twitter.com/bildungsstreik
Liste aller twitternden Bildungsstreik-Bündnisse

Allgemeine Anfragen schreibt ihr am besten an

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Info-Newsletter (derzeit inaktiv):

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8 Kommentare zu „Mach mit!“

  1. Themen für alle Schulen: Der Bildungsstreik « SMV Tagesprophet sagt:

    [...] https://bildungsstreik.net/mach-mit/ [...]

  2. Hartmut Barth-Engelbart sagt:

    Liebe Leute von Aachen bis Züri,
    als alternder Pädagoge, Kabarettist, Musiker, (Kinderbuch)Autor habe ich die ganze Zeit mit physich-psychischen Schmerzen beobachtet, wie Profitinteressen die Zukunft meiner Kids wegfressen und gleichzeitig grße teile meiner Identität, meiner “Heimat” zerstören. Die Frankfurter Uni habe ich in den 60er und 70er Jahren noch als Ort des erkämpft selbstbestimmten Lernens und Lebens erlebt. Und das wird verkauft, abgerissen, totalprivatis-und profitorientiert – Hier soll “humankapital” “kompetenzmoduliert und funktionalisiert werden. Jobbing for profits und keine sekunde den Sinn und Zweck hinterfragen, das wäre disfunktional… Die Killingfileds mit Maschinen beliefern und deren Produktionsabläufe immanentrationell und -nal organisieren.

    Der Verkauf des Campus und der folgende Abriss ist lediglich das Visualisieren dieses zunächst unsichtbaren Vorganges.

    Es ist vergleichbar mit der Aushöhlung der Nachkriegsverfassung und des Grundgesetzes ((- so wie eure jüngste Demonstration in Frankfurt die Verfassungswirklichkeit in diesem Staat gezeigt hat: “Demonstartionsfreiheit” gibt es hinter dreifach-Ketten von Polizei-Spezialeinheiten – früher nannte man das Chor der Gefangenen bei Aida oder -wie es sogar die FR unterschrieb: Gefangenentransport)) , die durch den Abriss des “Rundschauhauses” in Frankfurt ihr Sinnbild fand. Und der war wiederum Sinnbild für den Niedergang eines ehemals demokratischen Mediums,
    In Analogie erwarte ich jetzt noch den Abriss des Funkhauses am Dornbusch – wobei manchmal auch die Entkernung ausreicht. Oder, wenn man Spitzen-Journalisten wie Lutz Weber strafversetzt in NixWieRaus oder in die “Dollen Dörfer” … SCHWARZ hören und sehn, kommt uns teuer zu stehn!
    Bleibt unabhängig! Macht weiter! Media Macht Blöd! Bildung macht Zukunft
    Köpf- und Herzlich
    Hartmut Barth-Engelbart

  3. Peter Babnik sagt:

    Hallo,

    hier findet ihr ein paar Songs, die der AK Protestsong im Herbst 2009 an der Uni Koblenz kreiert hat. Viel Spass beim Hören.

    http://www.youtube.com/user/peterbabnik

    bis später

    Peter

  4. Hildegard Jansen sagt:

    Hi! Ich bin ein “älteres” Semester, und durch viele gesundheitliche Probleme hat sich mein Studium über viele Jahre, teils auch mit Unterbrechungen, hingezogen. Nun habe ich alle Prüfungsbedingungen erfüllt und muß auf meine Magisterarbeit verzichten. Ich falle nicht mehr unter das Bafög-Gesetz, und da Studenten ungeachtet dieser gesetzlichen Grenzen nicht hartz IV-berechtigt sind, muß man sich ohne Uni-Abschluß dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Nur wenigen StudentInnen gelingt es, als Ãœberbrückungsmaßnahme Hartz IV auf Darlehensbasis durchzuboxen. Aufgrund der neuen Regelungen seitens der Bundesregierung haben Fallmanager jetzt auch noch mehr “Autonomie” in ihren Beschlüssen. Da ich aber kein Einzelfall bin, kann ich nur an alle Betroffene appellieren, sich zusammenzutun und dagegen vorzugehen. Leider bin ich sehr unerfahren, was das organisieren solcher Protestgruppen angeht und das Einrichten einer entsprechenden website. Einen Namen habe ich jedenfalls schon für eine solche website: http://www.master-of-hartz.de Protest-Shirts wären auch noch gut: Master of Hartz? Nicht mit uns! oder so ähnlich. Wie kann man sowas am besten aufziehen? Was muss man wissen? Welche Strategie hat sich am besten bewährt? Leider habe ich keine Kontakte zu anderen älteren Studierenden in der gleichen Lage. Ich würde mich über eine Rückmeldung riesig freuen. Viele Grüße, Hildegard aus Lübeck

  5. A.M. sagt:

    Wieso findet sich nirgends auf der Hauptseite ein Link mit Hinweisen darauf, wann und wo in welcher Stadt eine Demonstration stattfindet?

    Wenn das bundesweit stattfinden soll, verliert man unglaublich viele Teilnehmer allein dadurch, dass jeder sich diese Infos selbst im Netz heraussuchen muss.

    Im übrigen wäre eine Internetseite, auf der sämtliche aktuellen Demonstrationen angezeigt werden wünschenswert. Da könnte man sich vielleicht mit Campact und Co zusammentun und gemeinsam eine Plattform schaffen.

    Viel Erfolg

    A. M. aus Kiel

  6. YDG-Neue Demokratische Jugend sagt:

    Beteilige Dich am Bildungsstreik, stärke den Widerstand!

    Wir als Neue Demokratische Jugend begrüßen den Bildungsstreik der Studierenden und SchülerInnen.
    Das imperialistische Bildungskonzept, das mit dem Bologna Prozess seinen Lauf nahm, hat den Abbau unserer Rechte im Bildungssystem, das ein Grundrecht ist, noch weiter verstärkt. Das imperialistisch – kapitalistische System, das sich weltweit durch seine Kriege, Plünderungen und Armut auszeichnen lässt, praktiziert in Europa, vor allem aber in Deutschland, eine Politik des Sozialabbaus und der Repression. Es ist versucht, die Jugend, v.a. aber die Studierenden und SchülerInnen, nach seiner eignen Ausbeutungspolitik zu formen.

    Die Jugend darf in den Bereichen, die den Imperialisten nutzen, sich bilden und weiterbilden und sich nach der Kriegspolitik formieren, d. h., dass sie, wenn nötig, für die Imperialisten nach Afghanistan geht, dort tötet und getötet wird.

    Die Diskriminierung im Bildungssystem entspricht der imperialistischen Natur des kapitalistischen Systems und zeigt sich in der Trennung zwischen Reich und Arm, Einheimisch und Migrant. Während reichen Jugendlichen mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen, werden MigrantInnen aufgrund von sprachlichen, kulturellen u.ä. Unterschieden diskriminiert.

    Der Bologna Prozess, der vor zehn Jahren verabschiedet wurde, ist nicht nur ein egoistisches und antidemokratisches Lernmodell, das auf das Auswendiglernen beruht, sondern gleichzeitig fördert er auch die Unorganisiertheit bei SchülerInnen und Studierenden und öffnet an den Bildungseinrichtungen die Türen für militärische Forschung und fördert somit die Militarisierung der Gesellschaft. Die Herrschenden, die vor zehn Jahren den Bologna Prozess verabschiedeten, gehen nun einen Schritt weiter und richten die Bildung nach den Interessen des Militärs aus. Von nun an soll die Bildung den Bedürfnissen der imperialistischen Kriege angepasst werden. Die Jugend, die durch die Weltwirtschaftskrise noch ärmer geworden ist, hat im Bildungssystem kein Partizipationsrecht. Bei den geschaffenen Bildungsmodellen haben die Studierenden und SchülerInnen nicht die Möglichkeit, mit zureden und zu entscheiden. Die SchülerInnen werden nach wissend, wenig wissend und nichts wissend kategorisiert und somit einer der grundlegendsten Menschenrechte, nämlich das Gleichheitsgebot, übergangen.

    Die Jugendlichen jedoch wollen diese Situation nicht länger hinnehmen und wehren sich daher dagegen. Es ist unsere Aufgabe, als Kinder von ArbeiterInnen und Werktätigen, sich gegen die Diskriminierung zu wehren. Im Kampf für ein gerechtes Leben, ist es unser Grundrecht ein Bildungsmodell anzustreben, das demokratisch, unentgeltlich, antimilitaristisch und antifaschistisch ist. Der aktive Kampf für dieses Recht ist unverweigerlich mit dem organisierten Kampf verknüpft.

    Wir können unsere Rechte nur organisiert erkämpfen. Die tausendjährige Geschichte der Menschheit hat uns dies gelehrt. Außerdem wird in weiten Teilen der Welt der Kampf gegen die Angriffe, die auf unsere Rechte stattfinden, geführt. Daher ist es unsere Aufgabe, die Kämpfe, die die Jugendlichen weltweit führen, mit einer internationalistischen Perspektive zu unterstützen und sich mit diesen zu solidarisieren.

    In diesem Zusammenhang fordern wir:
    eine gleichberechtigte, demokratische und unentgeltliche Bildung
    das Partizipationsrecht
    eine bilinguale Bildung
    Chancengleichheit – unabhängig von Herkunft und Geschlecht
    ein antimilitaristisches und antifaschistisches Bildungsmodell

    Bundeswehr raus aus den Schulen!
    Hoch die internationale Solidarität!
    Stärken wir den organisierten Kampf!

    YDG-Neue Demokratische Jugend
    November 2011

  7. Erhebung sagt:

    Bringt doch mal Argumente für euren Protest?
    Was ist denn wichtiger als Bildung bitte?
    Wollt ihr Unis die von Industrie und Politikern abhängig sind?
    Oder Unis die vollkommen frei und unabhänig sind?

  8. name sagt:

    wo sind die ganzen wikis hin?? alles weg?