Bildungscheck: Zahnärzte im Fokus – ein Berufsfeld für jedermann und jedefrau?

Zweifelsohne sind sie ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft: Zahnärzte! Spielen auch Sie schon länger mit dem Gedanken selbst Zahnarzt bzw. Zahnärztin zu werden, dann wird dieser Artikel Ihr Interesse wecken. Erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den Beruf des Dentisten und schreiten Sie in Ihrer Entscheidung hinsichtlich Ihres Traumberufs ein gutes Stück voran.

Gleich vorweg sei gesagt: Die Arbeit eines guten Zahnarztes wird häufig stark unterschätzt! Zahnärzte tragen eine große Verantwortung ihren Patienten gegenüber. Regelmäßige Fortbildungen gehören zum Dasein eines jeden Dentisten dazu. Doch bereits das Studium hat es in sich – nicht nur hinsichtlich der Dauer, sondern auch in Bezug auf die dort gestellten Anforderungen.

Warum es sich dennoch lohnen kann, den Beruf des Zahnarztes zu ergreifen, das erfahren Sie jetzt.

Welche Aufgaben hat ein Zahnarzt?

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Zahnarzt zu sein bedeutet weitaus mehr als nur Zähne zu reinigen, Löcher zu bohren, diese wieder zu füllen und das ein oder andere Implantat zu setzen. Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie sehr sich die Zahngesundheit auf den Allgemeinzustand auswirkt. Wer schon einmal Zahnschmerzen hatte, der wird wissen wie glücklich sich all jene mit gesunden Zähnen schätzen können.

Folgende Tätigkeiten gehören zur Alltagsroutine eines jeden Zahnarztes:

  • Mundhygiene Behandlungen
  • Kariesentfernung durch Bohren
  • Zahnspangen bzw -schienen anpassen, anfertigen und einsetzen
  • Wurzelbehandlungen jeglicher Art
  • Bleaching
  • Beratungen und das Führen von Erstgesprächen

Die einzelnen Teilbereiche im Detail

Mundhygiene Behandlungen
Eine Mundhygiene Behandlung beschreibt nichts anderes als die Durchführung der professionellen Zahnreinigung. Bei dieser Reinigung besteht Ihre Aufgabe als Zahnarzt hauptsächlich darin, dass Sie sowohl Zähne als auch Zahnfleisch des Patienten gründlich reinigen.

Auch Untersuchungen hinsichtlich einer möglichen Karies- bzw. Parodontosebildung sind Teil dieser Aufgabe. Ziel ist es, die Hygiene im Mundraum durch die jährliche Kontrolle und Behandlung möglichst hoch zu halten. Bei ersten kleinen Auffälligkeiten bzw. der Entdeckung von Schwachstellen kann das Ausmaß durch gezielte Gegenmaßnahmen eingedämmt und Schlimmeres verhindert werden.

Kariesentfernung
Obwohl Karies längst nicht mehr so häufig auftritt wie früher, so ist die Kariesbehandlung dennoch ein fester Bestandteil im Alltag eines Zahnarztes. Mithilfe des Bohrers lassen sich betroffene Stellen aus dem Zahn entfernen und schließlich mittels einer speziellen Füllmasse wieder verschließen.

Zahnspangen und Zahnschienen
Zahnspangen spielen vor allem bei Kindern und Jugendlichen eine große Rolle. Da sich der Kiefer in diesem Alter noch im Wachstum befindet, können Zahn- und Kieferfehlstellungen mithilfe einer Zahnspange meist gut behoben werden. Ihre Aufgabe wird es sein, einen Mundabdruck zu machen, die Zahnspange aufgrund dieser Vorlage anzufertigen und sie schließlich dem Patienten anzulegen.

Zahnschienen werden in erster Linie bei Menschen angewandt, welche unter Bruxismus – also nächtlichem Zähneknirschen bzw. Zähnepressen – leiden. Die Zielgruppe sind sowohl Jugendliche als auch Erwachsene. Mithilfe der Schiene, die über Nacht getragen wird, sollen die Zähne effektiv geschützt werden. Auch hier wird für die Herstellung ein Abdruck angefertigt, der als Vorlage dient. Die Schiene sollte nicht zu eng aber auch nicht zu locker sitzen – hier kommt es stark auf die Feinarbeit an.

Wurzelbehandlungen
Bei Beschädigungen im Bereich der Zahnwurzel ist eine Wurzelbehandlung zwingend erforderlich. Im Zuge der Behandlung werden endzündliche Strukturen im Bereich des umliegenden Zahnfleisches beseitigt und die Zahnwurzel repariert. Bei sehr starken Beschädigungen der Zahnwurzel und des gesamten Zahns kann es durchaus notwendig sein, dass der ganze Zahn gezogen werden muss. Dieser Verlust des Zahns kann durch das Setzen eines Implantats oder einer Zahnbrücke ausgeglichen werden.

Bleaching
Viele Menschen fühlen sich nicht wirklich wohl, wenn ihre Zähne Verfärbungen aufweisen. Daher bietet das Bleaching* die optimale Lösung für Menschen mit gesunden Zähnen und intaktem Zahnfleisch. Bei der professionellen Zahnaufhellung, die nur von einem Zahnarzt durchgeführt werden darf, erhalten die Zähne ihren ursprünglichen Glanz und ein strahlendes Weiß zurück. Das Ergebnis eines professionellen Bleachings ist nicht mit einer Zahnaufhellung von zu Hause aus vergleichbar.

Erstgespräche / Beratung
Der Besuch beim Zahnarzt ist ein Stück weit Vertrauenssache. Daher führen viele Patienten gerne ein Erstgespräch mit ihrem neuen Zahnarzt, um diesen ein wenig kennenzulernen. Zudem gibt es den ein oder anderen komplizierten Fall, bei dem eine ausführliche Beratung hinsichtlich der Behandlungsmöglichkeiten notwendig ist. Auch bei Angstpatienten kann ein ausführliches Gespräch dabei helfen, die Angst ein wenig zu lindern.

Welche Voraussetzungen bringt ein guter Zahnarzt mit sich?

Diese Eigenschaften sind notwendig, damit sich Ihre Patienten – egal, ob groß oder klein – bei Ihnen wohlfühlen können

Ein guter Zahnarzt verfügt nicht nur über Fachkenntnisse, sondern auch über eine ausgezeichnete Menschenkenntnis. Eine ausgeprägte Feinmotorik ist ebenfalls Voraussetzung, um den Patienten die Behandlung so angenehm wie möglich zu machen. Auch bei der Befragung diverser Patienten von unterschiedlichen Zahnärzten wurde deutlich, dass Empathie und Freundlichkeit Grundvoraussetzung für eine angenehme, positive Atmosphäre sind1.

Besonders für Angstpatienten spielt eine vertrauensvolle Atmosphäre eine große Rolle. So lässt sich ein ängstlicher Patient von einem empathischen Zahnarzt deutlich besser behandeln als von einem eher unsensiblen Charakter. Die gute Nachricht an der Sache: Empathie lässt sich – zumindest ein Stück weit – lernen. Im Rahmen Ihres Studiums werden Sie lernen, wie Sie optimal auf die Bedürfnisse Ihrer Patienten eingehen können, sodass sich diese bei Ihnen gut aufgehoben fühlen werden.

Auch der richtige Umgang mit sehr jungen Patienten will gelernt sein. Haben Sie Kinder bei sich in der Praxis, so können Sie aktiv dazu beitragen, dass das Kind Zahnarztbesuche auch in Zukunft nicht mit etwas Schlechtem verbinden wird. Natürlich ist es wichtig, dass Sie die Untersuchungen gründlich durchführen können, doch sollten Sie stets im Hinterkopf behalten, dass Kinder sich mit dem Stillsitzen deutlich schwerer tun als Erwachsene.

Bringen Sie all diese Voraussetzungen mit, dann kann der Beruf des Zahnarztes sehr erfüllend, spannend und abwechslungsreich sein. Wer gerne mit Menschen zu tun hat, gute Aufklärungsgespräche führen kann und sich seiner großen Verantwortung bewusst ist, der kann in diesem Beruf richtig aufblühen.

Hilfe! Ich will nicht zum Zahnarzt! Der richtige Umgang mit Angstpatienten

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Patienten, die im Laufe Ihres Lebens eine Phobie oder zumindest eine große Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt entwickeln, sind keine Ausnahmen. Dies konnten auch einige Studien belegen2. Besonders im Umgang mit diesen Patienten ist ein gutes Einfühlungsvermögen essentiell.

Das Ziel ist es, die Patienten in ihrer Angst ernst zu nehmen und dennoch alle notwendigen Untersuchungen sowie auch Behandlungen durchführen zu können. Besonders bei ängstlichen Kindern kann dies schnell zur Herausforderung werden.

Selbstverständlich können die Patienten auf eigene Faust eine Verhaltenstherapie absolvieren, um ihre Ängste unter Kontrolle zu bringen. Diese Therapie kann jedoch nur langfristig eine Wirkung erzielen, wenn die zukünftigen Erfahrungen mit dem behandelnden Zahnarzt positiv ausfallen.

Sie selbst können einen großen Beitrag dazu leisten, indem Sie Ihren Patienten mit Respekt und Verständnis entgegentreten. Gerade im Umgang mit Angstpatienten ist es wichtig, dass Sie eine ruhige Ausstrahlung haben, die Ihren Patienten Sicherheit vermittelt. Erklären Sie auch stets, was Sie als Nächstes machen werden – diese Berechenbarkeit schafft Vertrauen.

Diese und viele weitere Techniken werden Sie im Laufe Ihrer studentischen Ausbildung erlernen können. Entscheiden Sie sich dafür, den Beruf des Zahnarztes zu ergreifen, dann werden Sie zuerst einmal ein Studium der Zahnmedizin abschließen müssen, um anschließend als angestellter Zahnarzt oder selbstständig mit eigener Praxis arbeiten zu können. Im folgenden Abschnitt werden Sie alles Wissenswerte rund um diesen Studiengang erfahren.

So läuft das Studium im Bereich Zahnmedizin ab

Das Studium der Zahnmedizin umfasst insgesamt in aller Regel zehn Semester – davon sind fünf Semester vorklinisch und fünf Semester klinisch. Sie können sicher sein, dass das Studium kein Zuckerschlecken wird – denn am Ende behandeln Sie echte Menschen und tragen eine große Verantwortung Ihren Patienten gegenüber!

Die erster große Hürde, die es zu überwinden gilt, ist der Numerus Clausus. In Deutschland liegt der NC für die Zahnmedizin je nach Stadt derzeit zwischen 1,1 und 1,5 (Stand 2021). Auf jeden Studienplatz kommen im Schnitt vier Bewerber – die Konkurrenz ist also groß.

Haben Sie es geschafft und konnten sich erfolgreich an der Universität Ihrer Wahl einschreiben, so beginnen nun die eigentlichen Herausforderungen im Studentenalltag. Machen Sie sich darauf gefasst, dass Sie in den nächsten Jahren des Öfteren an Ihre Grenzen kommen werden – denn das Studium der Zahnmedizin wird von vielen Studenten als knallhart beschrieben3. Dennoch finden die meisten Studenten diese Tatsache sogar gut, denn Sie sind der Meinung, dass die Härte im Studium einen guten Einblick in den künftigen Beruf gibt – denn auch dieser ist alles andere als entspannt.

Besonders Tätigkeiten im Labor im Bereich der Zahntechnik werden von den meisten Studierenden als äußerst anspruchsvoll empfunden. Kein Wunder also, dass hier bis zu 70 % durch ihre Prüfung fallen. Trotz des hohen Schwierigkeitsgrades gibt die Mehrzahl der erfolgreichen Absolventen an, dass das Studium ein Kampf sei, der sich in jedem Fall lohnen würde – wer im Studium nicht besteht, der ist auch für den späteren Beruf als Zahnarzt nicht geschaffen.

In diesem Studiengang werden Sie sowohl ein breites theoretisches Fachwissen aufbauen als auch intensive Praxiserfahrungen sammeln können. So können Sie sicher sein, dass Sie nach Ihrem Abschluss bestens für Ihren Beruf ausgebildet sind und über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, um Ihre ersten Patienten in Empfang nehmen zu können.

Ist ein Quereinstieg möglich?

Aufgrund der Tatsache, dass der NC in der Zahnmedizin so hoch liegt, kommt nicht selten die Frage auf, ob ein Quereinstieg möglich ist. Ja, grundsätzlich ist es möglich, dass Sie sich nach dem Sammeln von Scheinen in den Bereichen Biologie, Chemie, Physik, Histologie, Physiologie oder Anatomie auf ein höheres Semester bewerben können. Allerdings sehen die Chancen alles andere als gut aus: So gut wie kein Quereinsteiger wird von der Uni in einem höheren Semester angenommen.

Deutlich besser stehen die Chancen für Sie, wenn Sie sich für den Rechtsweg entscheiden und alles daran setzen, um einen Studienplatz einzuklagen. Bedenken Sie jedoch, dass dieses Verfahren einige Zeit dauern kann und sehr kostspielig ist. Wer das nötige Kleingeld hat, um viele verschiedene Universitäten zu verklagen, der wird jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit Erfolg haben.

Berufsfeld Zahnarzt: Ein Job mit Zukunftsperspektiven?

Der Beruf des Zahnarztes wird niemals aussterben

Ein entscheidender Faktor bei der Berufswahl ist die Zukunftsperspektive. Entscheiden Sie sich dazu, den Beruf des Zahnarztes zu ergreifen, so müssen Sie sich um Ihre Zukunft keine Gedanken machen. Überall dort, wo es Menschen gibt, werden Zahnärzte gebraucht. Da die Bevölkerung immer weiter wächst, werden auch immer mehr Zahnärzte gebraucht.

Auch mit gesunden Zähnen ist eine regelmäßige Kontrolle für die bestmögliche Mundhygiene notwendig. Durch die immer besser werdende Technik und die regelmäßigen Fortbildungen konnte die durchschnittliche Mundhygiene in den letzten Jahren stark verbessert werden.

Es ist ein starker Rückgang in Bezug auf Zahn- und Zahnfleischerkrankungen zu beobachten. Zudem können Fehlstellungen im Kieferbereich immer schneller erkannt und effektiver behandelt werden. Das bestätigen auch die Deutschen Mundgesundheitsstudien4.

Entscheiden Sie selbst, ob Sie eine eigene Praxis führen möchten, oder, ob Ihnen wohler dabei ist, wenn Sie als angestellter Zahnarzt arbeiten. Sie können diese Entscheidung auch in der Zukunft noch abändern. In jedem Fall können Sie sich sicher sein, dass Sie mit einem abgeschlossenen Studium der Zahnmedizin einen sicheren Arbeitsplatz finden werden, denn Zahnärzte werden auch in der Zukunft immer gebraucht werden.

Der Lohn für Ihre Mühen – mit diesem Gehalt können Sie rechnen

Mit diesem Gehalt können Sie als angestellter Zahnarzt rechnen

Hinsichtlich des Gehalts können Zahnärzte sich mit Sicherheit nicht beschweren. Als Berufsanfänger in einem Angestelltenverhältnis können Sie bereits mit einem Bruttolohn von ca. 3.500 EUR monatlich rechnen. Mit einer Berufserfahrung von drei Jahren steigt dieses Gehalt bereits auf etwa 5.600 EUR pro Monat an.

In den heutigen Praxen ist es Gang und Gäbe, dass Sie spätestens ab dem zweiten Berufsjahr ein variables Gehalt erhalten. Dies bedeutet, dass Sie monatlich einen bestimmten Betrag als Festgehalt ausgezahlt bekommen und zusätzlich zu diesem eine leistungsabhängige Umsatzbeteiligung erwarten können.

Das Festgehalt ist somit als Mindestlohn zu betrachten, welcher auch im Urlaub weiter fortgezahlt wird, ohne, dass Sie dafür eine Leistung erbringen müssen5.

Das verdienen Sie als selbstständiger Zahnarzt mit eigener Praxis

Hier fallen die Angaben eines konkreten Gehalts deutlich schwerer. Als selbstständiger Zahnarzt hängt Ihr Verdienst stark von der Qualität Ihrer Praxis und weiteren Faktoren ab. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass Ihrer Verdienstaussichten weit über dem Gehalt eines angestellten Zahnarztes liegen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie eine ganz eigene oder eine Gemeinschaftspraxis führen.

Es ist nicht abwegig, dass Sie als selbstständiger Zahnarzt mit einem Bruttoverdienst jenseits der 10.000 EUR im Monat kalkulieren. So hart der Beruf des Zahnarztes auch sein kann, die große Verantwortung und der stressige Alltag in der Praxis zahlt sich – zumindest finanziell – am Ende des Monats aus.

Doch ist Geld wirklich alles im Leben? Wie sieht es eigentlich mit der psychischen Gesundheit der Zahnärzte aus? Die psychischen Auswirkungen sollten bei der Berufswahl stets mitberücksichtigt werden. Aus diesem Grund befasst sich der nächste Abschnitt intensiv mit der psychischen Belastung im Berufsfeld Zahnarzt.

Zahnärzte unter Stress: Wie hoch ist das Burnout-Risiko?

Jeder zweite Zahnarzt bereut seine Berufswahl

Dass Geld nicht alles im Leben ist, wird spätestens dann deutlich, wenn wir uns die psychische Gesundheit der Zahnärzte ein wenig genauer ansehen. Studien haben gezeigt, dass im Schnitt jeder zweite Zahnarzt am liebsten die Branche wechseln würde, da er mit der großen Verantwortung und dem immensen Druck nicht länger haushalten kann6.

Dies spiegelt sich auch ganz deutlich in der Burnout-Rate unter Zahnärzten wider. Viele Ärzte fürchten sich nicht nur davor, selbst einen Behandlungsfehler zu begehen, sondern auch vor den Reaktionen ihrer Patienten diesbezüglich.

Durch die vielen Überstunden und das hohe Stresspotential kommt es im Laufe der Zeit immer häufiger zu Fehlern dieser Art. Dies ist der Beginn eines wahren Teufelskreises, der viele Zahnärzte nicht nur unglücklich, sondern sogar krank machen kann – sowohl psychisch als auch physisch.

Für Freizeit, Unternehmungen oder andere positive Erlebnisse, die den beruflichen Stress ausgleichen könnten, gibt es im Leben eines Zahnarztes oftmals nicht ausreichend Zeit. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass jeder zweite Zahnarzt vom Burnout-Syndrom betroffen ist und sich nichts sehnlicher als einen Neuanfang in einem anderen Berufsfeld wünscht.

Der hohe Verdienst sollte daher nicht ausschlaggebend dafür sein, dass Sie sich für den Beruf des Zahnarztes entscheiden. Nur mit großer Leidenschaft für die Patienten und die Arbeiten rund um die Zahnmedizin ist es möglich, dass Sie auf Dauer diesem Job unbeschadet nachgehen können. Um ein guter Zahnarzt zu sein, der sich auch selbst seiner physischen und psychischen Gesundheit erfreuen kann, bedarf es die Einstellung, den Beruf zur Berufung machen zu wollen.

Fazit

Zahnarzt zu sein bedeutet alles andere als leicht verdientes Geld mit nach Hause zu nehmen. Bereits einen Studienplatz zu ergattern stellt sich oftmals schwerer als gedacht heraus. Das Studium selbst ist ebenfalls knallhart, bereitet Sie dafür aber optimal auf das Berufsleben vor. Wer als Zahnarzt arbeiten möchte, der sollte sich nicht vom hohen Gehalt locken lassen, da das Burnout-Risiko nicht zu verachten ist. Mit der notwendigen Leidenschaft für die Zahnmedizin können Sie jedoch in diesem Beruf Ihre Leidenschaft voll ausleben.

*https://thedentalcheck.com/professionelles-bleaching-zahnarzt-ablauf-vorsorge-kosten-methoden/

1https://www.zwp-online.info/zwpnews/dental-news/branchenmeldungen/zahnaerzte-punkten-mit-einfuehlungsvermoegen-und-freundlichkeit

2https://thedentalcheck.com/angst-vor-dem-zahnarzt/

3https://www.tagesspiegel.de/wissen/psychische-koerperverletzung-zahnmedizin-studierende-beklagen-schikanen-an-der-uni/20654114.html

4https://www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/dms/Zusammenfassung_DMS_V.pdf

5https://www.praktischarzt.de/arzt/zahnarzt-gehalt/

6https://www.zwp-online.info/zwpnews/dental-news/branchenmeldungen/burnout-jeder-zweite-zahnarzt-wurde-branche-wechseln