Darmstadt

Bildungsstreik Darmstadt

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29 Kommentare zu „Darmstadt“

  1. Ralf sagt:

    Habt ihr scheiß studenten nix besseres zu tun als euch über alles aufzuregen.

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  2. Obscure sagt:

    @Ralf
    Süß. Hast du nichts besseres zu tun als dich über uns “scheiß Studenten” aufzuregen?
    Hast wohl zuviel Freizeit? Würde ich auch gerne sagen ;P

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  3. Lora sagt:

    Anscheinend hast du auch nichts besseres zu tun…

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  4. Raspulatov sagt:

    @ Ralf hast du nix anderes zu tun als dich über Studenten aufzuregen. Sonst noch Hobbies ??? Als Studenten muss man kritisch sein und freidenkend sein ohne dieses gibt es keine gesellschaftliche Weiterentwicklung, sondern eine vorgebene Denk- und Handelsstruktur der herrschenden Wirtschaftsverhältnisse. Es kann nicht mehr so weiter gehen. Wenn nichts passiert, endet es in einer Sackgasse.

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  5. Sascha sagt:

    Gewagte These: Aber ohne Studenten Proteste wuerdest du mit hoher Wahrscheinlichkeit heute nicht in einem demokratischen Staat leben.

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  6. san sagt:

    Finde die Idee ansich ja ganz gut. Aber den Zeitpunkt etwas ungünstig gewählt, glaub nämlich nicht dass es sich so viele leisten können jetzt so kurz vor den Klausuren nicht zu den Vorlesungen und Seminaren zugehen *und es lassen nun mal nicht alle Profs die Vorlesungen ect. ausfallen* … am Anfang eines Semesters fänd ich so ne Aktion viel besser (da würd mich auch nicht stören mal ein paar Vorlesungen zu fehlen … aber nicht jetzt wo es die Zeit schon so eng ist, und die Profs in den letzten paar Vorlesungen noch ihren Stoff für die Prüfungen durch “rasen”)

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  7. Ben sagt:

    pwned

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  8. Ulf sagt:

    Ich habe heute auch einen Flyer in die Hand gedrueckt bekommen, und es nicht ersichtlich wieso ueberhaupt gestreikt werden soll. Wo ist denn das Problem? Streik ohne Botschaft, den Eindruck bekommt man bei sowas.

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  9. annika sagt:

    die Hauptforderungen sind:
    1tens
    selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungsdruck und Konkurrenzdruck,
    2tens
    freier Bildungszugang und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren wie Studiengebühren, Ausbildungsgebühren und Kita-Gebühren,
    3tens
    öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft unter anderem auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe
    und 4tens
    Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen.

    alles klar ;)

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  10. punkt sagt:

    5tens
    Der Stellenwert den Bildung in Politik und Wirtschaft, angesichts eines drohenden Konjunkturabschwunks, bekommt.

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  11. Siggi sagt:

    @San: Der Weg ist das Ziel und hierfür lohnt sich meiner Meinung nach ein Aufstand – notfalls auch ne Woche Uni sausen lassen. Dann setzt dich halt n paar Stunden mehr auf den Hintern und lernst. Studenten sind so dermaßen bequem und leistungsorientiert geworden – wo sind denn die Freigeister, Freidenker, Revolutionäre…? Außerdem soll genau aus dem Grund gestreikt werden – damit Studenten nicht jedem Credit hinterherlaufen, sich auf Noten fixieren, sondern mit ihrem Denken was bewegen. Dein Argument kannst also mal getrost in der Pfeife rauchen.

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  12. Fabian sagt:

    Servus,

    ich find es beeindruckend, wie präsent der “Streik” in den Mainstrean-Medien ist. Da wurde richtig gute Arbeit geleistet. Jetzt zählt es nur noch, auch im Ergebnis ein positives Medien-Echo zu bekommen und das läuft meistens über die Anzahl der Mobilisierten.

    Inhaltlich kann man so eine Riesenkampagne dann kaum noch ihr gerecht werdend kritisieren. Die Reformierung des Bildungssystems – von der Förderung kleinkindlicher Bildung bis zum Lebenslangen Lernen – ist ein gesamtgesellschaftliches Bedürfnis. Tonangebend in dieser Gesellschaft sind aber Argumentationslogiken, die mit ökonomischen Begrifflichkeiten hantieren. Dagegen stellt sich in dieser Kampagne der Ton nicht sehr pragmatisch denkender Linker, die sich betont humanistisch und anti-ökonomisch in Szene setzen wollen.

    Eine für mich vernünftige Position müsste zwischen diesen beiden Extremen versuchen durchzuschlängeln und Chancen und Risiken einer völligen Pädagogisierung der Biographie (lebenslang, lebenstief) offen legen. Der Rest ist in einer Demokratie dann eh Verfahrenssache.

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  13. Noesom sagt:

    Wie lange geht die Demo am Mittwoch in Darmstadt denn?
    Sitze in der City und möchte über die Rheinstr. nach Hause – die ist aber gesperrt.

    Bin dankbar für Information…

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  14. Jens sagt:

    Geile Aktion heute auf der Kreuzung vor dem Maritim Hotel !
    Respekt :)

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  15. MT sagt:

    Wer in diesen Tagen durch die Uni geht, sieht mal wieder viele, plötzlich sehr gestresste Gesichter: Was? Es gibt eine Demo, wir streiken… ich muss heute ein Referat fertig machen das ich in 3 Wochen halte.
    2003 hätte mich diese Antwort sehr überrascht. Damals war ich im 2. Semester und hatte noch eine andere Vorstellung von Studenten. Ich dachte immer, Studenten das sind die, die kritisch denken können und auch mal was verändern möchten. Schnell wurde ich des besseren belehrt. Sich für bessere Bedingungen an deutschen Universitäten einzusetzen, scheint völlig aus dem Bewusstsein verschwunden zu sein. Insbesondere dann, wenn es einen nicht selbst betrifft.
    Was mich in diesem Zusammenhang dann doch überrascht ist, wie viel gestöhnt wird über überfüllte Hörsäle, Stress, oder Geldmangel. Sind wir Studenten schon so betäubt, dass wir diesen Widerspruch nicht erkennen? Ich für meinen Teil hoffe, dass sich die weinigen die sich in diesen Tagen engagieren, unsere Ziele so in die öffentliche Diskussion bringen können, dass sich in Deutschland etwas verändert. Bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt.

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  16. IBO sagt:

    BILDUNGSSTREIK ROCKT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    ich hoffe es wird weitergehen und das nächste mal bitte mit ein paar studenten mehr.^^
    ausserdem muss ich sagen das die aktiven des darmstädter bildungsstreikes ganze arbeit geleistet haben – ich habe hier in darmstadt noch nie eine solche art von “dauer” protest erlebt oder gesehen.
    es war einfach genial zusammen mit den schülern und den studenten endlich dieses seit jahrzehnten zum himmel stinkende unfaire bildungssystem offen zu kritisieren.
    mit dieser art von “streiken” hat man es wirklich geschaft einen anfang für eine generations und stände unabhängige protestbewegung zu schaffen, ich hoffe wie schon erwähnt das es weitergeht und das ganz viele von den jüngeren protestteilnehmern anfangen bwl zu studieren – damit der haufen der (wahren)ewig gestrigen endlich mal wachgerüttelt wird. ;)
    in diesem sinne viva la bildungstreik
    und mit besten (roten) grüßen,
    einer eurer nützlichen vollidioten xD

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  17. J.P.K. sagt:

    J.P.K
    7D
    Lio-Darmstadt

    Gründe warum ich am “Bundesweiten Bildungsstreik” teilgenommen habe:

    1.
    G-8 Schulsystem:
    Was soll das?!
    Warum muss uns unsere Regierung ein Jahr wunderbare Schulzeit und Kindheit stehlen?Und es geht nicht einmal nur um unsere gestohlene Kindheit sondern auch um unsere Berufswahl.Viele Abiturienten/innen sogar,wissen auch nach 9 Jahren nicht welchen Beruf sie ausüben wollen.Wie soll sowas nach 8 Jahren klappen?

    2.
    Schulklassen mit über 30 Schülern:
    Ich hatte in der Grundschule in der mündlichen Mitarbeit immer eine 1 und wir waren 22 Schüler in meiner Klasse.
    Es kann nicht sein,dass ich nach dem Schulwechel plötzlich fast nur noch 3en und 4en in der mündlichen Mitarbeit bekomme.(wir sind 35 in der Klasse)
    Das liegt allein daran,dass besonders die Nebenfachlehrer/innen die man nur 2 mal wöchentlich im Unterricht hat,einem kontinuirlich eine 4 geben obwohl man ein lieber Schüler der sich regelmäßig meldet ist.
    Wenn man nicht andauernd nach der Stunde vor zum/zur Lehrer/in rennt und ihm/ihr seine/ihre “Schleimerreden” hält,ist man für den/die Lehrer/in nur “der/die Schüler/in 23″ der irgendwo in der Menge sitzt.
    In unserem Religionsunterricht sind wir aufgrund einiger Katholiken wenige Schüler…und siehe da,..ich stehe 2 mündlich…

    Das war mein Beitrag zum “Bundesweiten Bildungsstreik”
    und der Beweis dass ich nicht wegen dem Unterrichtsausfall auf die Straße gegangen bin.

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  18. roland sagt:

    Sascha sagt:
    3. Juni 2009 um 20:34

    Gewagte These: Aber ohne Studenten Proteste wuerdest du mit hoher Wahrscheinlichkeit heute nicht in einem demokratischen Staat leben.

    *???wo existiert hier denn demokratie???*

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  19. Karl Heinz sagt:

    Hi,
    THE Show must go On:- in Frankfurt mit Euch
    Wir Streiken doch nicht für die bekannten Forderungen einer offenen Uni. und lassen zwei Wochen später (Freitag 3. Juli Nationalbib, ab 18 Uhr Abendfeier IG Farben Casino) einen ZEIT-Kongress zu der die Antiaufklärung an der Uni. forcieren möchte. Wir lassen uns nicht Abschreiben. Deshalb: Freitag 3. Juli 17 Uhr Casion (Campus I.G. Farben). Stören!

    Antworten
  20. MZittel sagt:

    Hi,
    ich setzte mich aktiv GEGEN diese Bildungsstreik ein denn viele der Thesen die hier gefordert sind kann ich auch als Student nicht unterstützen. Das dabei noch Randaliert wird und gegen geltende Gesetzte verstoßen wird brauch man ja nicht mehr erwähnen.

    Ich bin für Regelstudienzeit, für einen Bachelor und gegen eine Gesamtschule. Ich bin ein Student der viel neben seinem Studium macht insbesondere Politisch und ich habe durch aus vor im Regelstudienplan zu bleiben oder darunter. Exzellenz kommt nunmal nicht von Faulheit und ich muss vom Bafög Satz leben.

    Abgesehen davon macht euch eure Zusammenarbeit mit der Roten Hilfe oder der AntiFa absolut ununterstützbar.

    Zum Glück wurden bei uns in Darmstadt diese desorganisierten und nervenden Bildungsstreikler von den STUDENTEN aus dem Audimax geschmissen nachdem sie nichts besseres zu tun hatten als Vorlesungen zu stören.

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  21. vele sagt:

    Ich finde es sehr schade (als schülerin), dass man hier in darmstadt kaum über diesen bildungsstreik informiert wird.

    Außerdem ist es echt traurig, dass viele die situation aus nutzen und nur auf diese Demos zu gehen, um eben schulfrei zu bekommen.

    Es geht uns nämlich alle an… nicht nur die studenten oder auch dei baldigen studentn, sonder alle schüler, denn die Bildungssituation ist im Moment katastrophal…

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  22. Lu sagt:

    Wann ist der nächste streik? Ich bin kann es kaum erwarten!!!!!
    Ich unterstütze diesen Streik.

    Antworten
  23. x1000streiks sagt:

    @ lu und alle überall:

    Termine:

    - 17. November 2009: Dezentrale, bundesweite Bildungsstreik-Demonstrationen
    ab 11 Uhr an allen Hauptbahnhöfen, in allen Städten und überall in ganz Deutschland

    für Hessen gilt an diesem Tag zentral: Wiesbaden, 11 Uhr Hauptbahnhof

    für Mainz gilt: 11 Uhr Hauptbahnhof

    für Darmstadt gilt: 9.30 Uhr Luisenplatz; 10.35 Uhr Hauptbahnhof und von dort nach Wiesbaden Hauptbahnhof

    für Marburg gilt: Treffpunkt & Abfahrt 9.​35 Hauptbahnhof (Zug Richtung Frankfurt)

    Links:

    http://www.asta.uni-frankfurt.de/aktuell/_node/show/3023775.html
    http://www.unsereunis.de/
    http://www.jugendbuendnis-ffm.de/1.html
    http://www.schulaction.org/
    https://bildungsstreik.net/
    http://unsereuni.at/
    http://www.uebergebuehr.de/
    http://emancipating-education-for-all.org/
    http://www.asta.tu-darmstadt.de/cms/de/news/singlenews/ansicht/aufruf-zur-demonstration-am-17-november-im-rahmen-des-bildungsstreiks/corts/
    http://mainz.akprotest.de/termine/
    http://www.bildungsstreik-marburg.de/education-is-not-for-sale-landesweite-demo-am-17-november

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  24. einStudent sagt:

    Hallo,

    mich würde mal interessieren wie viele der “streikenden” sich tatsächlich mit den Inhalten des “Bildungsstreiks” auseinander gesetzt haben.

    Ich persönlich kann den Bildungsstreik NICHT unterstützen.
    Schon alleine die Idee auf Bildung (durch Streik) zu verzichten halte ich für Sinnlos.

    Natürlich sind einige Themen die hier angesprochen werden sehr wichtig (z.B. eine bessere Umsetzung des Bachelor/Master etc.) aber man kann diese besser durch Diskussionen klären oder (wenns denn sein muss) durch andere Streiks.
    Aber andere Menschen am Recht auf Bildung zu hindern halte ich für falsch.

    Also vorher nachdenken und dann entscheiden!!! Und NICHT aus purem Aktivismus handeln.

    Danke, dass man seine Meinung hier äussern darf und viele Grüße.

    Antworten
  25. noch ein Student... sagt:

    Ich finde den Protest und das Anliegen gut und richtig…auch dafür zu sorgen, dass Medien und damit der Rest der nichtstudentischen Bevölkerung aufmerksam gemacht wird, ist absolut der richtige Ansatz…

    Aber die Blockade des Schlosses geht für mich klar an der Idee eines Streiks in ganz grundsätzlichen Gesichtspunkten vorbei…

    Streiken ist für mich immer noch ein wichtiges demokratisches Grundrecht…

    Das wichtige an der Demokratie ist die Vorassetzung der freien Wahl…jeder Student muss selbst entscheiden können, ob er streikt oder nicht…Dozenten und Studenten jedoch mit der Blockade zu zwingen, nicht in ihre Lehrveranstaltungen zu gehen, nimmt diese Entscheidungsgewalt…

    echte Demokratie geht anders…

    Antworten
  26. Wicki sagt:

    http://www.bildungsstreik-koeln.de/koelner-erklaerung

    Am 26.November 2009 erklärten sich die Lehrenden der Kölner Universität mit ihren streikenden Studenten durch die Vorstellung der Kölner Erklärung „Zum Selbstverständnis der Universität“ solidarisch. Diese Erklärung wurde am 30. November 2009 im Internetauftritt des Bildungsstreiks Köln veröffentlicht und zur Unterzeichnung freigegeben. In den ersten vier Tagen wurde sie schon von weit über 600 Personen unterzeichnet, in erster Linie von Studenten und Mitarbeitern der Universität Köln.
    Verfasst von den LEHRENDEN der Uni Köln, ist sie im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks einzigartig in der Radikalität ihrer Forderungen. Seht selbst und sagt es weiter!

    Antworten
  27. Matthias Heitmann sagt:

    Auf der Website des Debattenmagazins NovoArgumente findet eine Online-Debatte zur Bildungsmisere unter demTitel “Messen ohne Sinn und Verstand” statt. Steigt ein über http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo103_32

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  28. überallstreik sagt:

    - Bundesweite Demo “Die Uni gehört allen” – solidarisch für freie bildung und ein selbstbestimmtes leben.

    die uni
    gehört allen

    Die Ausrichtung aller Lebensbereiche auf ihre Verwertbarkeit verschärft sich. Flankiert wird diese Entwicklung durch autoritäre Maßnahmen und die Kriminalisierung sozialer Widerstände. Stechuhren, Hartz IV, Ausbildungsplatzmangel, Exzellenzinitiativen, Selektion an Schulen und Hochschulen, Abschiebungen und „blue cards“ nur für „hochqualifizierte“ Migrant_innen, all das sind nur einige Kennzeichen einer ausgrenzenden Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der nicht die Menschen und ihre Bedürfnisse, sondern ihre Verwertbarkeit im Mittelpunkt steht.

    Die Frankfurter Stiftungsuniversität kann hierfür als eine der Pioniere gelten. Studierende besetzten dort Ende November eines der Gebäude der Goethe-Uni, das regelmäßig an Konzerne vermietet wird. Sie wollten dort Raum und Zeit für eine kritische Auseinandersetzung schaffen. Am 02.12.2009 wurde dieser studentische Protest gewaltsam durch die Polizei beendet. Seitdem herrscht Ausnahmezustand an der Frankfurter Universität: Kritischen Studierenden drohen die Zwangsexmatrikulation und Strafverfahren, immer wieder patrouilliert Polizei auf dem Campus und der Universitätsbetrieb wurde mehrfach durch Aussperrungen lahm gelegt.

    Auch in vielen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens kommt es immer öfter zu sozialen Konflikten. Arbeiter_innen, Azubis, Schüler_innen, Studierende, von Abschiebung Bedrohte, Erwerbslose und andere gehen auf die Straße. Dabei verweisen all diese Proteste auf die Möglichkeit einer gemeinsame Forderung: Die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich nach den Menschen zu richten, nicht nach Profitinteressen. Die Organisierung der Gesellschaft muss von den Menschen selbst bestimmt sein. Um wirklich etwas zu verändern, müssen wir genau dies als gemeinsames Ziel formulieren und erkämpfen.

    Statt den kürzenden, ausschließenden, überwachenden Staat um Hilfe anzurufen, müssen wir gemeinsam auf die Straße gehen und dafür kämpfen, dass die Schule unsere Schule, die Uni die Uni aller, die gesellschaftliche Produktion nach den Bedürfnissen aller – das Leben ein selbstbestimmtes Leben sein soll. Die Uni gehört Allen! Für freie Bildung und ein selbstbestimmtes Leben! Unser Leben in unsere Hände! Für die radikale Demokratisierung aller Lebensbereiche!

    am 30.01.2010
    in Frankfurt am Main
    um 14 Uhr, Campus Bockenheim

    ______

    Links:

    http://unigehoertallen.tk/
    http://bildungsstreik-ffm.de/cms/
    http://vimeo.com/8424498 (Mobilisierungsvideo)

    Antworten
  29. weitersagerin sagt:

    - Bundesweite Demo “Die Uni gehört allen” – solidarisch für freie bildung und ein selbstbestimmtes leben.

    die uni
    gehört allen

    Die Ausrichtung aller Lebensbereiche auf ihre Verwertbarkeit verschärft sich. Flankiert wird diese Entwicklung durch autoritäre Maßnahmen und die Kriminalisierung sozialer Widerstände. Stechuhren, Hartz IV, Ausbildungsplatzmangel, Exzellenzinitiativen, Selektion an Schulen und Hochschulen, Abschiebungen und „blue cards“ nur für „hochqualifizierte“ Migrant_innen, all das sind nur einige Kennzeichen einer ausgrenzenden Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der nicht die Menschen und ihre Bedürfnisse, sondern ihre Verwertbarkeit im Mittelpunkt steht.

    Die Frankfurter Stiftungsuniversität kann hierfür als eine der Pioniere gelten. Studierende besetzten dort Ende November eines der Gebäude der Goethe-Uni, das regelmäßig an Konzerne vermietet wird. Sie wollten dort Raum und Zeit für eine kritische Auseinandersetzung schaffen. Am 02.12.2009 wurde dieser studentische Protest gewaltsam durch die Polizei beendet. Seitdem herrscht Ausnahmezustand an der Frankfurter Universität: Kritischen Studierenden drohen die Zwangsexmatrikulation und Strafverfahren, immer wieder patrouilliert Polizei auf dem Campus und der Universitätsbetrieb wurde mehrfach durch Aussperrungen lahm gelegt.

    Auch in vielen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens kommt es immer öfter zu sozialen Konflikten. Arbeiter_innen, Azubis, Schüler_innen, Studierende, von Abschiebung Bedrohte, Erwerbslose und andere gehen auf die Straße. Dabei verweisen all diese Proteste auf die Möglichkeit einer gemeinsame Forderung: Die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich nach den Menschen zu richten, nicht nach Profitinteressen. Die Organisierung der Gesellschaft muss von den Menschen selbst bestimmt sein. Um wirklich etwas zu verändern, müssen wir genau dies als gemeinsames Ziel formulieren und erkämpfen.

    Statt den kürzenden, ausschließenden, überwachenden Staat um Hilfe anzurufen, müssen wir gemeinsam auf die Straße gehen und dafür kämpfen, dass die Schule unsere Schule, die Uni die Uni aller, die gesellschaftliche Produktion nach den Bedürfnissen aller – das Leben ein selbstbestimmtes Leben sein soll. Die Uni gehört Allen! Für freie Bildung und ein selbstbestimmtes Leben! Unser Leben in unsere Hände! Für die radikale Demokratisierung aller Lebensbereiche!

    am 30.01.2010
    in Frankfurt am Main
    um 14 Uhr, Campus Bockenheim

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