Köln

Kölner Bildungsstreik-Seite + Einzelheiten zum Schulstreik

  • AStA Uni Köln
  • AStA Katholische Hochschule NRW (Abteilung Köln) – Email: AStA.Koeln[ät]KatHO-NRW.de
  • DGB-Jugend Köln
  • DIDF-Jugend Köln
  • Widerstandsgruppe der Uni Köln
  • Fachschaft Biologie & Biochemie der Uni Köln
  • Fachschaft Gummersbach der FH Köln (Campus Gummersbach)
  • Geblockt! Köln
  • campus:grün Köln

33 Kommentare zu „Köln“

  1. Stephan Otten sagt:

    Hallo zusammen,

    ich bitte um Aufnahme in die Unterstützerliste für Köln.
    Die DGB-Jugend Köln beteiligt sich an dem bildungsstreik.

    Danke schön vorab und viele Grüße
    Stephan

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  2. Julia sagt:

    Mehr Infos und aktuelle Termine unter:
    http://www.bildungsstreik2009koeln.wordpress.com

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  3. Selahattin Ulutas sagt:

    Hallo…

    ich bitte auch drum, die Fachschaft Gummersbach der FH Köln Campus Gummersbach in die Unterstützerliste für Köln einzutragen.

    Wir werden unseren Campus mobilisieren und an der Demo teilnehmen…

    Vielen Dank im Voraus und schöne Grüße

    Sela

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  4. Moritz sagt:

    Mehr Infos für Schüler aber auch zu allgemeinen Terminen finden sich ab sofort auch unter http://www.bsv-koeln.lsvnrw.de

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  5. Julian Koch sagt:

    Hallo Mitstreiter,

    ich wollte euch auf eine genehmigte Mahnwache gegen Studiengebühren vor der Düsseldorfer Staatskanzlei am 15.06 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr Aufmerksam machen. Wenn ihr teilnehmen oder euch informieren wollt meldet euch bei der studivz Gruppe Blockade zum bundesweiten Bildungsstreik 2009 an, oder schreibt mir eine kurze Mail an

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  6. Alice Kohn sagt:

    Liebe kölner Bildungsstreiker,

    der Kampf gegen Studiengebühren und gegen das Bologna-Modell ist eine gute Sache und dass ihr euch für bessere Studienbedingungen einsetzt ist sehr lobenswert. Das finden wir alle.
    Leider jedoch muss man feststellen, dass ihr in der bundesweiten Streikwoche in Köln nichts Vernünftiges auf die Beine gestellt bekommt: Eure Versammlungen und Kundgebungen sind wenig besucht, die Mehrzahl der Studenten geht lieber weiterhin in die Vorlesungen, eure Zelte auf den Wiesen hinter dem Hauptgebäude stehen leer und die Zuhörer eurer „12-Stunden-Lesungen“ sind an einer Hand abzuzählen.
    Wenn ein paar Leute einen Hörsaal besetzen, der angeblich an diesem Tag gar nicht belegt war, und einen Banner aus dem Fenster hängen, dann groß ankündigen bald das ganze Hörsaalgebäude zu besetzen und der Banner binnen kurzer Zeit wieder abgehängt wird, kann man das nur symbolisch für eure verpatze Organisation sehen, die den Bildungsstreik in Köln zu einer Farce gemacht hat. Und bei euren verzweifelten Versuchen uns Flyer in die Hand zu drücken, bemerkt ihr ja selbst, dass keiner wirklich interessiert ist. Dabei sind wir ja alle eurer Meinung. Bloß warum machen wir nicht mit?
    Ein Grund dafür ist die schlechte Kommunikation zwischen Organisatoren und Studenten. Keiner weiß was wann geschieht. Eure Aktionen werden erst dann kundgegeben wenn sie schon am Laufen sind, oder soll man sagen, einfach nicht laufen.
    Desweiteren lesen sich eure Flyer wie das Parteiprogramm der Linken. Die ersten paar Forderungen sind für uns alle nachvollziehbar, doch dann wird es haarsträubend für jeden, der keine radikale linke Meinung besitzt.
    Kann man solche guten Aktionen wie den Bildungsstreik nicht einfach mal ohne politische Propaganda ablaufen lassen? Kann man als Student der für bessere Studienbedingungen steht nicht einfach mal demonstrieren gehen ohne gleich das Gefühl zu haben manipuliert zu werden?
    Es ist verständlich, dass sich eure Wut gegen den Kapitalismus und gegen die deutsche Wirtschaft wendet. Doch dass ihr dabei viel zu einseitig und engstirnig denkt, beweist diese unglaublich unbedachte und alberne Aktion, die bei mir den Kragen platzen ließ und mich zum Schreiben dieses Kommentares gebracht hat. Wie kann es sein, dass wenn der Präsident der deutschen Bundesbank einen Vortrag zum Thema „Finanzstabilität und Notenbanken“ hält, ein paar gedankenlose Streiker einfach hineinplatzen und in den Vortrag unreflektierte Sprüche über den Sozialismus schreien und alberne Fragen stellen? Da fragt sich doch ein jeder ob ihr noch bei klarem Verstand seid. Was hat der Präsident der deutschen Bundesbank, der laut seiner eigenen Aussage umsonst vorträgt, mit schlechten Studienbedingungen und Studiengebühren zu tun?
    Als Student sollte man in der Lage sein Sachverhalte differenziert zu betrachten. Diese Aktion war einfach völlig am Thema vorbei. Eure Aggressionen scheinen sich gegen alles was einen Anzug und Krawatte trägt zu richten. Das ist lächerlich und von niemandem vertretbar.
    Diese Aktion war wie ihr eurer schnellen Flucht zufolge selbst gemerkt haben müsst, einfach nur dilettantisch, unüberlegt und peinlich. Und leider muss man dies über alles was ihr bis jetzt veranstaltet habt sagen, denn dass euch keiner unterstützen will, bekommt ihr ja gerade am eigenen Leib zu spüren.
    Klar, soll man nicht einfach nur kritisieren ohne selbst konstruktive Vorschläge zu machen:
    Wie wäre es, wenn ihr bei einem nächsten Bildungsstreik die breitere Masse der Studenten in die Planung einbinde, d.h. diese auch wirklich publik macht. Dann entstehen auch wirkungsvolle Aktionen, die strukturierter geplant, besser durchdacht und vor allen Dingen von der breiten Masse getragen werden. Die weniger aktiven Studenten sollte man früher und besser informieren. Einfach mal ein paar Wochen vorher in den neongelben T-Shirts rumlaufen, Signale setzten und uns Studenten direkt ansprechen und freundlich darüber aufklären, was ihr in der Streikwoche alles geplant habt. Dann wissen wir Bescheid und können uns darauf einstellen.
    Damit habt ihr in der Zukunft vielleicht ein bisschen mehr Erfolg, denn im Grunde unseres Herzens sind wir ja mit euch.

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  7. ADGH NRW sagt:

    Hallo,

    wir die ADGH – Demokratische Jugend in Europa würden usn freuen wenn Ihr uns in eure Unterstützerliste aufnimmt. Die ADGH würde und wird sich ebenso an dem Bildungsstreik, wie zurzeit in Wien, beteiligen.

    Kämpferische Grüße

    ADGH

    Erklärung zur Uni.Besetzung in Wien

    Mit der Verschärfung der im Imperialismus, Kapitalismus innewohnenden Krise wird unsere Welt für uns Studentinnen, Studenten und Arbeiter/innen im Angesichts der Angriffe auf unsere Rechte unerträglich. Dies hat sich schon in den Pariser Vorstädten und in den Universitäten von Griechenland bereits gezeigt. Am 22.10. 2009 wurde die Universitätsbesetzung in Wien begonnen. Diese Besetzung hat sich in einer dynamischen und bewussten Handlung durchgezogen. Gegen den Kapitalismus, der die Menschheit mit Krieg, Hunger, Arbeitslosigkeit, Krankheit und Viren bedroht, unterstützt Ihr diese mutige Aktion!!!
    Wir, Demokratische Jugendbewegung in Österreich, unterstützen die Besetzung mit voller Kraft und nehmen an ihr teil. Jetzt müssen wir zeigen, dass wir mit dieser Aktion, die mit 2000 angefangen hat, Recht haben und nicht zulassen, dass unsere Rechte mit Hinweis auf Krise als Ausrede uns entzogen werden. Wir müssen durch die Bildung der Arbeiterkomitees an die Arbeiter/innen in den Fabriken zuwenden und sie zum gemeinsamem Kampf gegen die reaktionären und rassistischen Gesetzen aufrufen. Wenn wir die Arbeiterklasse, die die Mehrheit ausmacht, für unseren Bündnis gewinnen und unsere Aktionen gut organisieren, kann keine Macht uns daran hindern, unsere Forderungen durchzusetzen. Die antidemokratischen und rassistischen Gesetze sind eigentlich ein Angriff auf die Grundrechte der gesamten Arbeiterklasse und Studentinnen und Studenten.
    Wir, Demokratische Jugendbewegung in Österreich, sind bereit, um diese Forderungen durchzusetzen auf die Straße zu gehen und unsere Aktionen auszuweiten. Bis die Gesetze zurückgenommen werden rufen wir ALLE auf, diesen Kampf nicht nur im Universitären Bereich, sondern auch in allen anderen Bereichen durchzusetzen.
    WIR FORDERN:
    • Abschaffung aller rassistischen und antidemokratischen Gesetze
    • Kein Geld für Waffen, sondern für Bildung und Gesundheit!
    Kostenlose Schulen und Unis und die bisherigen kassierten Gebühren sollen zurückerstattet werden.
    • Chancengleichheit bei Ausbildungsangebote
    • Kostenlose Studentenwohnungen! Unterstützung für Studentinnen und Studenten!
    Sofortige Zurückerstattung der Gebühren von ausländischen Studenten und Studentinnen
    • Kostenloser Nahverkehr für Arbeiter/innen und Studenten, Studentinnen.
    Gegen die Entlassungen, Solange die Arbeiter und Arbeiterinnen nicht wollen, keine Entlassungen!
    • Die Fahrt zur Arbeit und Wohnung sollte zur Arbeitszeit gerechnet werden. Tägliche Arbeitszeit höchstens mit vollem Lohn auf 6 Stunden festlegen!
    Die Steuer sollen vom Arbeitergeber ganz übernommen werden. Keine Steuerlast für die Arbeiterklasse!
    Für diese Forderungen: Besetzung der Fabriken, Universitäten und Straßen!!!

    Demokratische Jugendbewegung in Österreich

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  8. Engin Atasoy sagt:

    Hallo zusammen,

    ich bitte um die Aufnahme der DIDF-Jugend in die Unterstützerliste für Köln.
    Die DIDF-Jugend wird Schüler und Studenten mobilisieren und bei den Aktionstagen mitmachen.

    Ich bedanke mich im voraus und wünsche jedem eine gute und erfolgreiche Mobilisierung

    Engin

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  9. Max Kiecker sagt:

    Ich möchte um die aufnahme der Jungen Piraten Köln in die Liste bitten da wir auch dden bildungsstreik unterstüzen

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  10. Julian Wingenbach sagt:

    Hallo zusammen,
    ich möchte um die aufnahme der Jusos Köln in die Liste bitten. Wir unterstützen den Streik.
    mit solidarischen grüßen julian

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  11. Stefan aus Graz sagt:

    DANKE Köln für dieses super Soli-Video!!!! Es hat einen wahren Begeisterungssturm in unserem heutigem Abendplenum ausgelöst! DANKE DANKE DANKE

    Grüße aus den 3 besetzten Hörsälen der Karl-Franzens-Uni (Hauptuni) in GRAZ!

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  12. Christopher sagt:

    Hallo,

    bitte nehmt auch die Fachschaft Regionalstudien Ost-Mitteleuropa (ROME) der Uni Köln auf!

    Gruß
    Christopher

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  13. AK Bildungsstreik Köln sagt:

    Die aktuelle Seite vom Bildungsstreikbündnis in Köln findet Ihr hier:
    http://www.bildungsstreik-koeln.de

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  14. LoveFreeSocialism sagt:

    Hallo.
    Könnt Ihr uns bitte den Gefallen tun und das sinnfreie Posting dieser/dieses Alice Kohn, löschen? Das ist dermaßen FDP-reifes, BWLer geschwafel, da stehen einer ja die Haare zu Berge. Sowas sollte doch bitte nicht auf einer BS Seite abgebildet werden. Oder denkt Ihr etwa, auch schlechte publicity ist gute…und “Wir” tolerieren jede noch so scheinbare, mit Füllworten zum Sinn zu verhelfen versuchende, rechte “Meinung”? … Danke aus Köln. Und wenn Du “Alice Kohn” mal ein bisschen Nachhilfe in VWL haben willst lies mal Ernest Mandel oder Michael Heinrich. (Siehe: http://deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=389900115x&word= |&| http://www.theorie.org/index.php?p=2&isbn=3-89657-593-7) Und ansonsten halt die Klappe, denk lieber mal nach WAS DER PRÄSIDENT DER DEUTSCHEN BUNDESBANK DAMIT (z.B. mit allen möglichen Finanzierungen (Kreditgeschäfte) nämlich) ZU TUN HAT und warum alles was Dir zu links klingt Deiner Meinung nach gleich schlecht ist, Du rechter Spinner. Danke.

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  15. Ein-e AL-i Szympa - AL Uni Köln sagt:

    Hinweis:
    Die basisdemokratische Alternative Liste – AL – an der Uni Köln unterstützt und begleitet den Bildungsstreik auch diesmal wieder (kritisch) mit kritischer Bildung, Aktionen, Plakatierungen, Flyern und weiteren Maßnahmen.
    Wir erklären uns solidarisch mit Aktionen gegen Lernfabriken, Lohnarbeit (Lohnsklaverei) und weitere Ausbeutung, denn diese wird bereits im Frühstadium der menschlichen Entwicklung angesetzt. Wir unterstützen (emanzipatorische, selbstbehauptende) Arbeitskämpfe wie Soziale Kämpfe (gegen Arbeitszwang), der Kita Knusperhäuschen, den Mitarbeitenden und Angestellten der Universität, Hochschulen, Fachhochschulen, Schulen, Berufsschulen, Weiterführenden Schulen und allen kritisch denkenden, bildenden und solidarisch handelnden Lehrkräften. Für die freie Bildung ist es jedoch erforderlich für eine befreite Gesellschaft zu kämpfen. Dieser Kampf kann daher nur ein Teil der Wegbereitung anderer gesellschaftlicher Verhältnisse sein. Der Kampf geht weiter! Kapitalismus abschaffen. AL
    Weitere Infos über unsere Grundsatzpositionen und Kritiken dazu gibts unter: http://al.uni-koeln.de/bilpol.html sowie auf unseren anderen Webseiten die sich dort finden.
    Kritischer Aufruftext vom Sommersemester09: http://www.al.uni-koeln.de/BilPol/Alternativer_Aufruf_Bildungsstreik.pdf
    Empfehlung: Achtet auf die Ankündigungen der BS-Köln-Vernetzung unter:
    http://www.bildungsstreik-koeln.de/
    Für Kontakt zur (kreativen, freien) Widerstandsgruppe (unabhängig von allen Hochschulgruppen) schreibt an: resistance_at_uni-koeln.de

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  16. We like SIO! sagt:

    Kritische Bildung – Vortragsreihen an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln

    Hallo,
    hiermit machen wir darauf aufmerksam, daß der Studierendenausschuss der Vollversammlung (StAVV) und das School-Is-Open (SIO) Projekt an der Humanwissenschaftlichen Fakultät (HumF) der Uni Köln u.a. auch eine Ringvorlesung (Kolloquien), Vorträge, Seminare und Exkursionen kritischer Bildung veranstalten, zu der alle BildungsaktivistInnen ebenfalls herzlich eingeladen sind.
    Die Termine und weitere Ankündigungen von SIO findet Ihr unter: http://www.schoolisopen.uni-koeln.de/

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  17. WGK sagt:

    Der Kontakt zur (freien, kreativen und “anarchistischen”) Widerstandsgruppe (weitestgehend unabhängig von allen Hochschulgruppen und Parteien, bis auf einzelne personelle Überschneidungen) an der Uni Köln lautet: mailto:resistance_at_uni-koeln.de

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  18. Ini sagt:

    In Köln wurde am Abend nach der Demo auch noch ein Hörsaal besetzt.
    Weitere Meldungen siehe: http://www.bildungsstreik-koeln.de/index.php/news

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  19. Kritische Berichterstattung sagt:

    Gestern, am 17.Nov. 09 habe ich die VV des Bildungsstreiks in der Aula
    1 der Uni Köln, im Hauptgebäude, am Albertus-Magnus-Platz, besucht.

    Dabei habe ich mir folgende Notizen gemacht, die ich im folgenden in
    Stichworten als teilweisen Bericht und miteingeflossenes subjektives Stimmungsbild, für alle die nicht da sein konnten und einen Bericht aus Köln lesen möchten, wiedergeben möchte.

    * Die Demoauswertung von ? schätzte die Anzahl der Demonstrant/innen
    auf bundesweit auf 80.000 das Bündnis Studiengebühren-Boykott
    schätzt 100.000 Teilnehmer/innen.
    * Es war ziemlich viel Presse da, wer nicht gefilmt werden wollte,
    sollte sich rechts an den Rand setzen. Ich finde die Regelung
    fragwürdig, da der Laptop und Beamer in der Mitte positioniert war
    und man von der Seite aus sehr schlecht bis gar nicht sehen
    konnte. Ich finde, dass sinnvolle Teilnahme wichtiger ist, als
    günstige und bequeme Position der Kamera-Menschen.
    * Eine Studierende, die zum StuddienBoykott gehört, sagte
    einleitende Worte. Es wurde auf die Landtagswahl angespielt.
    * Alle sind einig, dass Gelder notwendig sind. Frage wird gestellt,
    woher?
    * Die Demos wurden grundsätzlich freundlich aufgenommen. Insgesamt
    friedlich, sachlich…
    * Ein Podiums-Redner erzählt etwas von seinen persönlichen Träumen,
    wie er sich eine ideale Schule vorstellt. Farblich bunt
    ausgestattete Schulräume (regenbogenfarben), freundliche
    Leher/innen, die Waffeln backen, offene Schule, Solidarität,
    Schulbesuch/ Unterrichtsteilnahme freiwillig.
    * Eine Azubi möchte nicht gefilmt werden.
    * Eine Schülerin vom Friedrich-Wilhelm-Gymnasium fand die Aktion
    übertrieben, es waren wohl Kracher von Schüler/innen geworfen
    worden? Die Schülerin hatte Verständnis für die Polizei, die die
    Schüler ausgesperrt (geschützt) hatte. An der Schule wurden wohl
    die Türen abgesperrt.
    * Ein anderer Redner meinte: Die Polizei war aber insgesamt
    zufrieden, die Bewegung sei nicht in den Dreck gezogen worden.
    * In den gesamten bisherigen Beiträgen wurde nur von Schülern/
    Studenten, Lehrern/Professoren geredet, was mich besonders
    erstaunt hatte, war dass auch weibliche Rednerinnen generell
    männliche Formen benutzten. Dann habe ich versucht auf eine
    sorgfältigere Sprache aufmerksam zu machen.
    * Das Alexander-Seminar übte Kritik an NC zu Master-Studiengängen
    und schlug vor sich zwecks weiterer Aktionen kurzzuschließen.
    * Vorschlag: Die Leute sollen die Ideen in die Seminare tragen und
    weitere Leute motivieren
    * Jemand kritisiert, dass 4000 Menschen demonstrieren, aber 40.000
    Menschen studieren. Unsolidarisches Verhalten in den Seminaren.
    Der Redner meint, dass mehr Reiche studieren, und dass diesen
    Personen Konkurrenzkampf nur profitabel ist.
    * Kritik an Kopfnoten n Schulen.
    * Der Arbeitskreis Gebühren-Boykott wünscht sich mehr Solidarität
    und Unterstützung vom AStA
    * Ein Redner wünscht sich eine Welt ohne Krieg, Waffen und Gefängnisse.
    * Ein Redner sagt, er hätte in einem Seminar erfahren, dass
    Noten-Zeugnisse nur erfunden wurden, um dem aufstrebenden
    Bürgertum eine Legitimation für eine höher angesehene und besser
    bezahlte Stelle zu geben.
    * Ein Redner sagt, das ganze Bildungssystem ist nur eine
    Zeugnis-Druck-Maschinerie. Es soll soziale Unterschiede
    legitimieren (Hierarchien aus der Sicht der Universität)
    * Ein Redner wünscht sich eine Universität als
    Selbstbedienungsladen. Wenn jemand forschen möchte, dann ruft er
    oder sie die entsprechenden Bildungsangebote ab wo mensch die
    nötigen Dinge für das entsprechende Forschungsvorhaben, erhält.
    Dies soll unabhängig von Herkunft, Alter und Geschlecht sein.
    * Eine Studierende sagt, sie sei zwar das Kind betuchter Eltern,
    aber sie sei auf die Straße gegangen, weil Solidarität wichtig
    sei. Zudem empfinde sie die politische Aktivität ihrer Eltern
    während deren Studienzeit als nachahmenswert. Familientradition?
    Als Problem empfindet sie, dass die “Studiengebühren” nicht auf
    das Konto der Universität sondern auf das Konto der XY-Bank gehen
    und erst später wieder je nach Gnade und Laune den Universitäten
    (und damit den Studierenden???????) zugute käme.
    * Ein Redner sprach KLIPS als Problem an. Er meint, als
    Kontrollsystem benötige ein Staat 2 Dinge.: 1. Militär und
    physische Gewalt, 2. den Glauben der BürgerInnen daran, dass
    Verwaltung das Recht hat, das Leben der Einzelnen zu bestimmen.
    Vorschlag: Die Listen (Seminarlisten) zu klauen
    * Ein Redner meinte, es seien nicht genug Studierende da. Mensch
    muss in den Seminaren mobilisieren, Fachschaft, Uni-Alltag. Viele
    Leute kommen vilt nicht zur Demo, weil sie Angst haben,
    Resignation. Protest muss zum Leben kommen
    * Auch eine Doktorandin fühlt sich mitbetroffen. Sie möchte eine
    Delegation zum Rektorat und den Rahmen einer weiteren öffentlichen
    Diskussion verangen.
    * Dann kam das Thema der konkreten Besetzung der Aula auf. Es wurde
    auch gesagt, dass schon mal besetzt wurde, aber dann sind alle
    Leute gegangen. Anderer Vorschlag war, die Aula so lange in
    Beschlag zu nehmen, wie die Diskussion lief.
    * Gesucht von einem Redner werden kreative Strategien wie Tänze usw.
    * Ein Redner meinte, Wissenschaft ist zu sehr von
    Wirtschaftsinteressen geprägt. Wissenschaft ist nicht frei,
    sondern zu viele gelenkte Bahnen. Wissenschaft sollte wieder
    primär der Wissensbildung dienen.
    * Ein Redner meint, viele Studierende haben Scheuklappen, in Bezug
    auf das was man tun kann. Vorschlag: Hausaufgaben stellen mit dem
    Thema, was kann jeder einzelne tun, motivieren
    * Ein Redner meint, Kredite sind keine Erleichterung, Schulden sind
    schlecht.
    * Ein Redner meint, Fortschritt ist die Teilnahme von SchülerInnen.
    Es soll auch an HauptschülerInnen und RealschülerInnen gedacht
    werden. Unis sollen nicht als Zentrum betrachtet werden.
    * Eine Schülerin oder Azubi kritisiert, dass engagierte LehrerInnen
    nicht am Streik teilnehmen dürfen, da sie verbeamtet sind.
    Kopfnoten: Was ist die Bedeutung von “sozial” und was sollen die
    Noten aussagen?
    * Ein Redner erinnert an Nazi-Uni, wo viele jüdische Professor/innen
    verjagt wurden.
    * Ein Redner sagt auch Wissenschaftler sollen nicht herrschen,
    wissenschaftliches Denken ist wichtiger
    * Ein Redner, der zuvor eine Ausbildung als Erzieher absolviert
    hatte, berichtet von materieller Not von Elternhäusern von
    HartzIV – Empfänger/innen. Er erzählte von einer Schülerin, die
    gerügt worden sei, weil sie sich für eine Mitschülerin einsetzte,
    die politisch abgeschoben werden sollte.
    * Ein Redner meinte, dass zu viele Männer redeten. Mehr Frauen
    sollen reden, und auch Azubis sollen mehr sagen.
    * Ein Redner sagte, wenn die Uni die freie Wissenschaft verhindere,
    soll sie geschlossen werden. Problem: Wirtschaftlich lukratives
    Wissen wird materiell belohnt, wirtschaftlich nicht verwertbares
    Wissen wird nicht geschätzt.
    * Ein Schüler sagt, das “Turbo-ABi” soll abgeschafft werden.
    * Die Sport-Hochschule Köln erklärt sich solidarisch mit dem Streik
    * Eine Studentin sagt, dass der Bachelor zu unorganisiert sei und
    dass der Übergang zum Master nicht klar sei. Deswegen machen vlt
    viele lieber eine Ausbildung, um der Ungewissheit zu entgehen.
    * Ein Student stellt rückblickend auf das Schulsystem fest, dass es
    für ihn quälend und sinnlos war so viele jahre mit Mathematik
    konfrontiert zu werden. Er hätte immer schlechte Noten in dem Fach
    gehabt und sich auf der anderen Seite nicht auf die Fächer
    konzentrieren können, die ihm mehr gelegen hätten.
    * Vorschlag: eine Aktion wo sich Studierende/Schüler als Obdachlose
    verkleiden und schreiben: in 4 Jahren sitzen wir auch hier.
    * Pinkwarth meint, die Streikenden seien eine Sondererscheinung in
    der sonst so ruhigen und angepassten Studierendenlandschaft. Das
    ist der wunde Punkt. Die Streikenden stellen nicht die Mehrheit.
    * Es soll mehr Montivation in den Seminaren gemacht werden.
    * Kann man einen Saal mit 200 Leuten besetzen? Leute müssen da sein.
    * Der Protest müsse ausgeweitet werden, auf Leute, die NICHT DA sind
    … usw …

    Dann kam es zur Abstimmung und es wird nun weiter besetzt und vor allen Dingen diskutiert.

    Weitere Infos aus Köln siehe: http://de.indymedia.org/2009/11/266198.shtml

    Uni Köln besetzt
    Bildungsstreik-Köln 18.11.2009 08:59 Themen: Bildung
    Die Universität zu Köln wurde besetzt. Studierende, SchülerInnen und Auszubildende beschlossen nach der Bildungsstreik-Demonstration am 17. November auf einer Vollversammlung, die Aula 1 des Hauptgebäudes zu okkupieren. Zunächst verfolgten ca. 500 Menschen die Vollversammlung. Als ein Votum zur Besetzung der Universität stattfand, stimmten die Anwesenden unter tosendem Applaus dafür.
    Die Universität zu Köln wurde besetzt. Studierende, SchülerInnen und Auszubildende beschlossen nach der Bildungsstreik-Demonstration am 17. November auf einer Vollversammlung, die Aula 1 des Hauptgebäudes zu okkupieren. Zunächst verfolgten ca. 500 Menschen die Vollversammlung. Als ein Votum zur Besetzung der Universität stattfand, stimmten die Anwesenden unter tosendem Applaus dafür.

    Mit der Besetzung wollen die TeilnehmerInnen ihren Forderungen nach einem gerechten Bildungssystem zusätzlichen Nachdruck verleihen. Die besetzte Aula soll als Freiraum zur Diskussion und zur Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen für das Bildungssystem dienen.
    Unterstützt wurde der Protest von Bonner Studierenden, deren besetzte Hochschule von der Polizei kurz zuvor geräumt worden war.

    Um die Besetzung der Aula gründlich zu organisieren, gründeten die Streikenden Arbeitsgruppen, z.B. Essensversorgung, Programm und Maßnahmen gegen eventuelle Repression. Über das aktuelle Geschehen informieren die BesetzerInnen auch online mit einem Livestream, Twitter, StudiVZ und SchülerVZ, Facebook, sowie auf der Website des Bildungsstreikbündnisses Köln.
    http://www.Bildungsstreik-koeln.de

    Schult Euch weiter in kritischer Bildung. Lernt radikal zu denken und emanzipiert Euch!
    Freiheit und Alles für Alle und zwar sofort. Kapitalismus abschaffen.

    Antworten
  20. BS sagt:

    5000 Menschen demonstrieren für bessere Bildung

    Mehr als 5000 Menschen gingen in Köln trotz schlechten Wetters am 17. November 2009 für ein gerechtes Bildungssystem auf die Straße. Aufgerufen zu der Demonstration hatte der AK Bildungsstreik Köln. Die Demonstration steht in Zusammenhang mit bundesweiten gemeinsamen Protesten von SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden im Rahmen des Bildungsstreiks 2009. In ganz Deutschland gingen über 100.000 überwiegend junge Menschen auf die Straße.

    Zentrale Forderungen des Bündnisses sind unter anderem: Demokratisierung der Schulen und Universitäten, Entökonomisierung der Bildungsstätten, kostenfreier Zugang zur Bildung für alle, Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse und die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden.

    Die fünfstündige Demonstration durch die Kölner Innenstadt führte unter anderem an einer Vielzahl von Schulen vorbei. Leider wurden viele Schüler daran gehindert, an der Demonstration teilzunehmen, da die Schultüren verschlossen worden waren.

    Die Protestformen waren dabei sehr kreativ: So tanzten einige Teilnehmer für eine bessere Bildung, es hallten Sprachchöre wie „Bei den Banken seid ihr fix, für die Bildung tut ihr nichts!“ durch das Bankenviertel.

    Während der Demonstration gab es einige Kundgebungen an der Universität, vor dem Humboldt-Gymnasium, am Neumarkt und am Dom. Sebastian Trampnau vom AStA der Fachhochschule Köln betonte in seiner Rede: „Freie Bildung ist – wie alle Menschenrechte – eine tragende Säule der Demokratie. Und Demokratie kann sich nur entwickeln, wenn die Menschenrechte ernst genommen und um jeden Preis geschützt
    werden!”.
    Berit Fröhlich von der BezirksschülerInnenvertrung Köln forderte von der
    Bildungsministerin Barbara Sommer: „Hören sie endlich auf, über uns Schülerinnen und Schüler hinweg zu sehen.“
    Die Positionen der DGB-Jugend Köln wurden von Stephan Otten vorgetragen; er plädierte dafür, die soziale Eiszeit zu brechen.

    Arbeitskreis Bildungsstreik Köln
    http://www.bildungsstreik-koeln.de

    Antworten
  21. BSK sagt:

    Öffentliche Ringvorlesung WS 09/10
    Immer dienstags 17:45 – 19:15 Uhr im IBW Gebäude, Herbert-Lewin-Straße 2, 50931 Köln, Hörsaal 236

    Diese Ringvorlesung ist dazu gedacht, sich auseinanderzusetzen mit Ursachen und Konsequenzen der aktuellen Bildungskrise. Jede und jeder Interessierte ist herzlich eingeladen.

    20. Okt – Bildung in der Krise
    Ulrich Thöne (GEW), Dr. Ralf Ptak
    Hochschule als Unternehmen – Bildung als Ware

    27. Okt – Der Bertelsmannkonzern und die Bildungspolitik: Die Hochschule á la CHE
    Steffen Roski (BdWi) und Dr. Wolfgang Lieb

    03. Nov – Elite- oder Massenbildung?
    Torsten Bultmann (BdWi) und Prof. Dr. Michael Hartmann (TU Darmstadt)

    10. Nov – Zukunft der Studienfinanzierung: Studiengebühren, Stipendiensysteme, BAföG und Studienhonorar?
    Christian Berg (Vizepräsident des Deutschen Studentenwerks)

    17. Nov – Bachelor/Master – Wie geht’s weiter?
    Sarina Schäfer (fzs) oder Jens Jungblut (fzs)

    24. Nov – Frauen an der Hochschule
    Prof. Dr. Kleinau (Uni Köln) (angefragt)

    1. Dez – Ressourcenbereitstellung für ein zukunftsfähiges Bildungssystem – ein Vergleich mit Skandinavien
    Dr. Cornelia Heintze (Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik)
    Schule

    8. Dez – Neoliberale Ausrichtung der Bildung in Schulen
    Tobias Kaphegyi (Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik)

    12. Jan – Eine Schule für alle – mehrgliedriges Schulsystem abschaffen?!
    Vertreter der BezirksschülerInnenvertretung und der Elterninitiative mittendrin e.V.

    19. Jan – Schule und soziale Ungleichheit
    Herr Obermaier und/oder Prof. Butterwegge (Uni Köln) (angefragt)
    Ausbildung

    26. Jan – Jugendarbeitslosigkeit – Forderungen der Gewerkschaften (Grundrecht auf Ausbildung und Übernahmegarantie)
    Antonia Kühn (DGB NRW) (angefragt)
    Ausblick / Perspektiven

    02. Feb – Abschlussdiskussion

    Antworten
  22. Wir besetzen Aula 1 seit Dienstagabend! sagt:

    Wir, die StudentInnen, SchülerInnen und Azubis fordern jetzt grundsätzliche Veränderungen im Zuge des bundesweiten Bildungsstreiks.

    Dafür brauchen wir DICH und deine Ideen heute in der Aula 1

    Wirke mit in den aktuellen Bildungsdebatten und hilf mit, ein besseres und gerechteres Bildungssystem für alle zu schaffen!

    Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wer, wenn nicht wir?

    Aula1 im Hauptgebäude der Uni, mit der Linie 9 bis Universität

    Die UNI KÖLN “BRENNT”

    Liebe Mitglieder der Hochschulen, liebe SchülerInnen und Auszubildende,

    am Dienstagabend wurde die Aula 1 im Hauptgebäude erfolgreich besetzt, um einen Freiraum für den Kampf für ein gerechtes Bildungssystem zu schaffen. Damit soll ein Zeichen für die Forderung nach einem gesellschaftlichen wie bildungspolitischen Wandel gesetzt werden. Auch heute sind wir weiter in der Aula 1 präsent. Wir sind derzeit StudentInnen, SchülerInnen und Auszubildende jeglicher Fachrichtungen, die mit den derzeitigen Zuständen in Unis, Schulen und Betrieben unzufrieden sind. Da sich in den aktuellen Problemen jedoch ein gesamtgesellschaftlicher Konflikt widerspiegelt, gilt es, die Zusammenarbeit auszuweiten. An der Uni Köln möchten wir daher auch wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche MitarbeiterInnen, DozentInnen und ProfessorInnen aufrufen, sich zu solidarisieren und zu beteiligen.

    Wir unterstreichen die Forderungen nach einer Kehrtwende im aktuellen Bildungssystem: Diese Forderungen beinhalten selbstbestimmtes, emanzipatorisches Lernen, die Demokratisierung aller Bildungseinrichtungen, eine öffentliche Finanzierung des Bildungssystems, keinen Einfluss privatwirtschaftlicher Interessen auf Bildungseinrichtungen, freier Zugang zu Bildung für ALLE; die Abschaffung der Studiengebühren, eine grundlegende Infragestellung des Bachelor/Master-Systems, die Erhöhung der Anzahl der Studien- und betrieblichen Ausbildungsplätze, eine Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems als Instrument sozialer Selektion, Abschaffung von Kopfnoten und Turbo-Abi, keine Toleranz von prekären Arbeitsbedingungen und die Hochschulzugangsberechtigung mit dem Abschluss der Ausbildung.

    Wenn ihr euch beteiligen wollt, beispielsweise an der Weiterentwicklung und Ausgestaltung dieser Forderungen, kommt zahlreich in die Aula 1 im Hauptgebäude! Dieser Hörsaal soll für uns alle ein Freiraum sein, in dem eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation des Bildungssystems stattfinden kann.

    http://www.bildungsstreik-koeln.de/index.php/news

    Antworten
  23. Volkan sagt:

    Fh Köln GWZ RAUM 301 weiterhin besetzt!!

    Spaghetti Vokü und Transpis werden gebaut.

    Es wird weiterhin Plena gehalten und uns gehts GUT!!!

    SOLI an euch ALLE

    Durchhalten!!!!!

    Antworten
  24. Nachrichten aus Köln sagt:

    AK Bildungsstreik Köln – News
    Aula 1 geräumt PDF Drucken E-Mail
    Freitag, den 20. November 2009 um 10:04 Uhr
    Die besetzte Aula 1 der Uni Köln wurde in den frühen Morgenstunden geräumt. Weitere Infos folgen.

    Hörsaal 301 in der Mainzer Straße der FH Köln ist weiterhin besetzt. Kommt vorbei!

    Aufruf mitbesetzen (FH) PDF Drucken E-Mail
    Donnerstag, den 19. November 2009 um 21:57 Uhr

    Aufruf an alle Bildungsstreik-Interessierten!!!

    Seit heute Morgen, dem 19.11.2009 um 10:00 Uhr, wird der Raum 301 der FH Köln in der Südstadt – Mainzer Straße 5 – besetzt. (Linie 15/16 Richtung Bonn, bis Ubierring)

    In Solidarität zu den BesetzerInnen der Aula 1 der Uni Köln identifizieren wir uns vor allem mit deren Forderungen, welche sich am AK Bildungsstreik Köln orientieren. In diesem AK haben sich auch Studierende der FH Köln beteiligt.

    Die Forderungen beinhalten:

    *

    Selbstbestimmtes, emanzipatorisches Lernen!

    *

    Die Demokratisierung aller Bildungseinrichtungen!

    *

    Eine öffentliche Finanzierung des Bildungssystems!

    *

    Freier Zugang zu Bildung für alle!

    *

    Die Abschaffung der Studiengebühren!

    *

    Eine grundlegende und kritische Diskussion über das Bachelor/Master-System!

    *

    Die Erhöhung der Anzahl der Studien- und betrieblichen Ausbildungsplätze!

    *

    Die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems als
    Instrument sozialer Selektion!

    *

    Die Abschaffung von Kopfnoten und Turbo-Abi!

    *

    Keine Toleranz von prekären Arbeitsbedingungen!

    *

    Die Hochschulberechtigung mit dem Abschluss der
    Ausbildung!

    Über das aktuelle Geschehen informieren die BesetzerInnen auch online über Twitter, StudiVZ, SchülerVZ und Facebook, sowieso auf der Website des AK Bildungsstreik Köln. http://www.bildungsstreik-koeln.de

    Wir rufen hiermit alle dazu auf, sich mit ihren Ideen und ihrem Engagement an der Besetzung zu beteiligen!!!

    Offener Brief des Plenums der besetzten Aula 1 Uni Köln an das Rektorat der Uni Köln PDF Drucken E-Mail
    Donnerstag, den 19. November 2009 um 18:59 Uhr

    Sehr geehrter Herr Rektor Freimuth, sehr geehrte Damen und Herren Prorektoren,

    mit diesem Brief wenden wir uns im Sinne aller SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden an Sie, um an unsere Gespräche im Verlauf der vergangenen Tage anzuknüpfen und den Dialog mit Ihnen weiter auszubauen. Wir möchten Ihnen die Beweggründe, Forderungen und Ziele, auf denen unsere Bewegung basiert, noch einmal verdeutlichen; wir bitten um Ihre Kooperation und fordern Sie dazu auf, sich an einem offenen und konstruktiven Gespräch mit uns zu beteiligen. Solange Repressionen oder Räumungsdrohungen im Raum stehen, kann ein solches Gespräch nicht stattfinden.

    Zunächst möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir nicht dazu bereit sind, uns alternativ zur Aula 1 mit einem kleineren Raum zufrieden zu geben. Der besetzte Raum hat für uns sowohl einen symbolischen Wert als auch einen praktischen Nutzen: Seine zentrale und repräsentative Lage und seine Größe, die die Unterbringung aller Protestierenden gewährleisten kann, macht ihn für uns zu einem idealen Ort, um auf die Missstände, die wir im derzeitigen Bildungssystem sehen, aufmerksam zu machen.

    Dennoch sind wir weiterhin an einem Dialog mit der Hochschulleitung interessiert. In diesem Sinne bitten wir Sie, Ihren Standpunkt, den Sie in den vergangenen Tagen lediglich ansatzweise umrissen haben, zu konkretisieren und sich explizit zu den Forderungen unserer Bewegung zu äußern.

    Als konkrete Handlungsmöglichkeiten nennen wir Ihnen folgende Forderungen, die die Universität zu Köln direkt umsetzen kann:

    - Abschaffung jeglicher Studiengebühren
    - Einrichtung einer paritätisch besetzten Kommission zur Revision der Bachelor- und Masterstudiengänge; mit dem Ziel einer Entschulung des Studiums

    - Viertelparität in allen Gremien der Universität
    - Abschaffung der Anwesenheitspflicht
    - (Selbst-)Auflösung des Hochschulrats
    - Hochschulzugang auch für Menschen ohne allgemeine Hochschulreife (z.B. Fachabiturienten, Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung)
    - Einführung von Teilzeitstudiengängen (zur Ermöglichung von gleichzeitigem Arbeiten und Studieren)

    - eine Vollversammlung am Dienstag, dem 24.11.09, für die allen Studierenden freigegeben werden soll

    Dieser Forderungskatalog ist noch unvollständig und wird nach weiterer Arbeit im Plenum der besetzten Aula 1 vervollständigt.

    Wir fordern Sie auf hierzu schriftlich Stellung zu nehmen und uns ihre Ergebnisse (im Plenum der besetzten Aula) vorzustellen.

    Darüber hinaus fordern wir Sie dazu auf, eine tatsächliche und unmittelbare Auseinandersetzung von Dozierenden und Studierenden über hochschulpolitische Themen zu befördern.

    Das übergeordnete Ziel, dass wir mit diesen Forderungen verfolgen, ist eine für alle zugängliche Lehre, die sich an der Bildung kritisch denkender, verantwortungsbewusster und demokratiefähiger Menschen orientiert.

    Wir erwarten Ihre baldige Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen

    die Studierenden der Vollversammlung
    der Universität zu Köln

    Nachricht aus der besetzten Aula 1 PDF Drucken E-Mail
    Donnerstag, den 19. November 2009 um 17:17 Uhr

    Liebe bildungsstreik-solidarisierende.

    Der stand der dinge in aula 1:

    wir wurden wider erwarten vorerst nicht geräumt!
    das rektorat hat sich nicht damit einverstanden erklärt, dass wir weiter
    in aula 1 bleiben, hat jedoch bisher noch keine räumung veranlasst. sie
    werden vorraussichtlich frühestens heute abend räumen (ohne gewähr
    versteht sich). es gibt inzwischen von seiten des rektorats eine frist,
    die auf 18h angesetzt ist.

    das vorläufige programm:

    16h: plenum

    18h: repressions-ak und jurastudent: aufklärung über die rechtliche
    situation

    19h: plenum

    open end, evtl. jam session

    momentan sind zwischen 300 und 400 studierende, schüler_Innen und menschen
    aus verschiedensten zusammenhängen kontinuierlich hier und es werden
    tendenziell mehr.
    vor allem in aussicht auf eine anstehende räumung wäre
    es toll, wenn ihr so viele menschen wie möglich mobilisiert hierher zu
    kommen.

    solidarische grüße aus aula 1.

    Wessen Uni? UNSERE UNI!!!

    Erste Pressemitteilung aus Hörsaal 301 (FH) PDF Drucken E-Mail
    Donnerstag, den 19. November 2009 um 17:05 Uhr
    Besetzung der FH Köln in der Südstadt
    Seit heute morgen um 10 Uhr wird der größte Hörsaal des GWZ (Raum 301) in der
    Südstadt, Mainzerstr. 5, von Studierenden besetzt. Hiermit folgt die FH den schon über 50
    Hochschulbesetzungen in Deutschland. Der AStA der Fachhochschule Köln und der Fachschaftsrat
    für Angewandte Sozialwissenschaften begrüßen die spontane Besetzung in der Südstadt.
    Mit Lebensmittelvorräten, Schlafutensilien und Sofas richten sich die Streikenden auf eine
    langfristige Besetzung ein. Sie rufen gleichzeitig SchülerInnen, Auszubildende und Studierende
    dazu auf sich ihnen anzuschließen.
    Mit der Besetzung wollen die TeilnehmerInnen ihren Forderungen nach einem gerechten
    Bildungssystem zusätzlichen Nachdruck verleihen. Der besetzte Hörsaal soll als Freiraum zur
    Diskussion und zur Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen für das Bildungssystem dienen.
    Die Aktiven in der Fachhochschule Köln stehen in permanenten Austausch mit den Streikenden der
    Universität zu Köln, die seit Dienstag Abend die Aula 1 besetzen.
    Über das aktuelle Geschehen informieren die BesetzerInnen auch online über verschiedene
    Internetplattformen , sowie auf der Website des Bildungsstreikbündnisses Köln.

    Antworten
  25. Weiter geht's auch in Köln! sagt:

    PM aus der geräumten Aula 1 PDF Drucken E-Mail
    Freitag, den 20. November 2009 um 14:01 Uhr
    Sieht Demokratie so aus? – Rektorat greift zur Staatsgewalt
    Entgegen aller vom Rektorat herausgegebenen Informationen zeigt sich das
    Rektorat der Uni Köln nicht gesprächsbereit. In den frühen Morgenstunden des
    20. November wird der von uns – Studierenden, SchülerInnen und
    Auszubildenden – in Anspruch genommene Hörsaal Aula 1 von der Polizei
    geräumt.
    Das Rektorat hatte vorher verkünden lassen, dass wir Forderungen speziell zur
    Situation an der Uni Köln aufstellen sollen, dann aber weder auf vorläufige
    Forderungen reagiert, noch uns die Möglichkeit gelassen, diese genauer
    auszuarbeiten. Das Rektorat sollte wissen, dass Demokratie, wenn sie ernst
    genommen wird, Zeit erfordert, und hätte uns diese geben müssen.
    Auch können wir, in Anbetracht der Tatsache, dass die Räumung nur kurze Zeit
    nach der Übergabe der vorläufigen Forderungen stattgefunden hat, davon
    ausgehen, dass niemand sich ernsthaft mit unseren Forderungen
    auseinandergesetzt hat. Der Rektor verweilt momentan in China. Anstatt vor
    Ort Probleme aus der Welt zu schaffen, wie es seine Kernaufgabe ist, tut er
    andere Dinge. Dies zeigt deutlich, was für eine Ausrichtung die Universität für
    ihn haben soll.
    Wir bedauern die Tatsache, dass das Rektorat der Uni Köln noch nicht bereit ist
    für Demokratie, sondern in autoritären Strukturen stecken geblieben ist. Dies
    verdeutlicht für uns, wie wichtig unser Kampf ist und bestärkt uns darin, weiter
    zu machen.

    Solidarität der Kölner Besetzungen PDF Drucken E-Mail
    Freitag, den 20. November 2009 um 12:59 Uhr
    Nach der Räumung der Aula 1 der Universität zu Köln versammeln sich alle, die den Protest weiterführen, im Raum 301 der Fachhochschule, um sich mit den Besetzern dort zu solidarisieren und sich neu zu konstituieren. Im Laufe des Tages sollen die Aktivitäten neu koordiniert werden, vor allem in Hinblick auf die geplante Vollversammlung kommenden Dienstag. Und es wäre großartig, wenn wir die FH auch in der Nacht unterstützen könnten!

    Linie 15/16 Richtung Bonn, bis Ubierring, ab dann ist es “ausgeschildert” ;)
    (Gebäude Mainzer Straße, wenn man hoch sieht, kann man den Banner sehen)

    Auf Twitter findet ihr jederzeit aktuelle Nachrichten zum Protestgeschehen:
    http://twitter.com/koelnbrennt

    Antworten
  26. Antinationale Solidarität sagt:

    Organisiert Euch gegen die Repression!

    Zitiert BS Köln:

    Fachhochschulleitung unterstützt Streikende vorbildlich PDF Drucken E-Mail
    Montag, den 23. November 2009 um 15:54 Uhr
    Die Leitung der Fakultät 01 der Fachhochschule Köln hat den Streikenden einen Freiraum geschaffen.
    Der größte Hörsaal der Fakultät, Raum 301, wird seit fünf Tagen von Kölner Studierenden, SchülerInnen und Auszubildenden als Arbeitsort genutzt. Durch die Unterstützung des Präsidiums und des Dekanats der FH Köln ist es so möglich, an der Umsetzung der Ziele des Bildungsstreiks zu
    arbeiten.
    Auf der morgigen Vollversammlung um 16:00 Uhr in Aula 1 erhoffen sich die Studierenden der Universität zu Köln von ihrem Rektorat ein ebenso vorbildliches Vorgehen. Dort hatte man am vergangenen Freitag die besetzte Aula 1 räumen lassen, nachdem das Rektorat zuvor jegliche Kooperation mit den Streikenden verweigert hatte.

    Mobilisierung Uni-VV und Vorbereitungstreffen PDF Drucken E-Mail
    Sonntag, den 22. November 2009 um 00:21 Uhr
    Hallo liebe vom Bildungssytem Betroffen,

    Nach der Räumung der Aula 1 muss es weiter gehen. Zur Diskussion was nun geschehen soll wird es eine Bildungsstreikversammlung geben. Diese findet am Dienstag 16.00 erneut in Aula 1 statt.

    Die VV soll am Montag um 19.00 in der Evangelischen Studierendengemeinde vorbereitet werden.

    Zur Mobilisierung (an der Uni) gibt es eine Doodle-Liste (selbsterklärend wenn ihr auf den Link klickt).

    http://www.doodle.com/awwh4p8ye4sbziwi

    Tragt euch bitte ein und mobilisiert fleißig.
    Flyer gibts im Spind der Hochschulgruppe Die Linke.SDS im Philosophikum, erste Reihe der Spinde, zu erkennen an den vielen Aufklebern.
    Den Code gibt es bei Stefan unter 016092123064.

    Solidarische Grüße

    Wichtige Mitteilung: PDF Drucken E-Mail
    Samstag, den 21. November 2009 um 12:35 Uhr
    Alle Leute, deren Personalien bei der Räumung der Aula 1 aufgenommen wurden, sollen sich bitte melden:
    Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (oder über das Kontaktformular)

    Wir wollen die Email-Adressen sammeln, um einen extra Verteiler einzurichten, damit sich die Leute vernetzen und z.B. für Treffen verabreden können, um zu beraten, wie es weitergeht, wenn z.B. die erste Post kommt…

    Bitte weitersagen!!!

    Freiräume schaffen! Bewusstsein bilden! Solidarität stärken! Zukunft gestalten!

    Regelmäßige Plena in der FH PDF Drucken E-Mail
    Samstag, den 21. November 2009 um 11:44 Uhr

    9 Uhr und 16 Uhr, besetzter Raum 301

    Linie 15/16 Richtung Bonn, bis Ubierring, ab dann ist es “ausgeschildert” ;)
    (Gebäude Mainzer Straße 5, wenn man hoch sieht, kann man den Banner sehen)

    Antworten
  27. Ergänzung sagt:

    Interessant ist auch was manchmal so durch den Twitter geht:

    1. Plenum im Hörsaal der Humanwissenschaftlichen Fakultät http://bit.ly/8SzpXC about 2 hours ago from Facebook
    2. @addeannahoj Den Film gibt’s bald auf youtube.com/koelnbrennt. about 2 hours ago from web
    3. Kamerateam von RTL NRW wird gleich mit Filmaufnahmen beginnen. #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 3 hours ago from web
    4. Café Chaos stellt seine Küche zur Verfügung, danke! #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 3 hours ago from web
    5. Organisatorisches vor der Pause #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 4 hours ago from web
    6. Dr. Ralf Ptak fordert Solidarisierung der Lehrenden, kündigt Verlegung seiner VL an. #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 4 hours ago from web
    7. RT pls Die Aula der humanwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln ist hiermit besetzt! #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 4 hours ago from web
    8. Besetzung mit großer Mehrheit beschlossen, fast keine Gegenstimmungen u. Enthaltungen #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 4 hours ago from web
    9. Plenum im Hörsaal der Humanwissenschaftlichen Fakultät, ca. 700 Studierende anwesend, über weitere Besetzungen wird… http://bit.ly/5Hh8fI about 5 hours ago from Facebook
    10. Diskussion ist im Gange. Lehrer fordert Zusammenarb. zw. Stud. u. akad. Mittelbau #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 5 hours ago from web
    11. Verlesung einer Solidaritätserklärung aus Zürich #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 6 hours ago from web
    12. Letzter Tagesordnungspunkt der heutigen VV: Besetzung? #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 6 hours ago from web
    13. Jürgen Becker kommt morgen zur FH Köln zur Unterstützung der Bildungsstreiks. Ihr seid alle herzlich eingeladen. Raum: 301#bildungsstreik about 7 hours ago from web
    14. versammlung auf dem albertus-magnus-platz. Auf zur HumFak!!!!!!!!!!! http://bit.ly/08VsQAY about 7 hours ago from Facebook
    15. Die Vollversammlung wird in die Aula der Humanwissenschaftlichen Fakultät verlegt. #unibrennt #köln #bildungsstreik about 7 hours ago from web
    16. Die Aula 1 wird wegen “Bauarbeiten” vom Rektorat nicht zur Verfügung gestellt. Die Studierenden versammeln sich in dem Foyer about 7 hours ago from web
    17. Aula 1 hat hat “Saalschutz”; 8 Türsteher. Der Kurs ist jetzt zu Ende; nur ein Ausgang. Derr Saal wird gleich… http://bit.ly/4Nl7wb about 7 hours ago from Facebook
    18. Kommt alle zahlreich um 16:00 in die Aula 1 der Universität! Hasta la educación siempre! #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 8 hours ago from web
    19. Wir ziehen die Vollversammlung trotzdem durch! Das Rektorat macht sich nur lächerlich. #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 8 hours ago from web
    20. Köln = Tehran? Uni Aula zeitweise abgeschlossen, WLAN abgesägt und Polizeipräsenz! #koelnbrennt #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik about 8 hours ago from web

    Antworten
  28. News vom Mittwoch 25.11. aus Ukonien sagt:

    AK Bildungsstreik Köln – News
    Alternatives Uni-Programm für Mittwoch (25.11.)
    Mittwoch, den 25. November 2009 um 15:00 Uhr

    Heute ist einiges los in der besetzten Aula (und drumherum)!

    12.30h: “Das Hochschulfinanzierungsgerechtigkeitsgesetz” (Einführung der Studiengebühren), Infoveranstaltung und Diskussion – Treffpunkt vor der Aula

    14h: “School is Open” Ringvorlesung: “Geschichte und Gedächtnis in der Einwanderungsgesellschaft” – Aula

    16h: Gruppenarbeit

    18h: Vortrag “Wa(h)re Bildung – Schule und Universität unter dem Diktat der Ökonomie”, Vortrag von Prof. Dr. Jochen Krautz – Aula

    19.30h: Plenum – Aula

    19.30h: “Widerstand auf dem Land” (am Beispiel der “Longo Mai”, einer europäischen Kooperation), Audiobeitrag (45 min.) und anschließende Diskussion – Raum wird noch bekannt gegeben

    ab 21h: Konzert/Jamsession (evtl. Schlagsaite)

    Pressemitteilung 25.November 2009 PDF Drucken E-Mail
    Mittwoch, den 25. November 2009 um 13:06 Uhr
    Das erste Plenum am 25.11.2009 begann um kurz nach 10:00 Uhr mit einer Beteiligung von
    etwa 500 StudentInnen, SchülerInnen und Auszubildenden.
    Zunächst wurden Tagesordnungspunkte gesammelt und nach einer kurzen Diskussion
    abgestimmt. Hier ist festzuhalten, dass die Besetzung der Aula der Humanwissenschaftlichen Fakultät
    fortgesetzt wird. Zwar wurde seitens des Dekans eine Verlegung in die Turnhalle der selbigen Fakultät
    vorgeschlagen, dies wurde jedoch mit großer Mehrheit abgewiesen, da es sich bei dieser Räumlichkeit
    nicht um einen adäquaten Ersatz handelt. Es wurden weder Mikrophone, noch Lautsprecher bereitgestellt.
    Zudem bietet die angebotene Räumlichkeit nicht genug Platz, um dem Zuspruch durch die StudentInnen,
    SchülerInnen und Auszubildenden gerecht zu werden.

    Unsere Forderungsgrundlage bezieht sich auf den bereits ausgearbeiteten Forderungskatalog, der dem
    Rektorat seit letztem Donnerstagabend vorliegt. Hierzu wurde sich jedoch noch nicht inhaltlich geäußert,
    es erfolgte lediglich eine Kenntnisnahme.
    Die wesentlichen Punkte des basisdemokratisch abgestimmten Katalogs umfassen die Abschaffung
    jeglicher Studiengebühren, die Einrichtung einer paritätisch besetzten Kommission zur Revision der
    Bachelor- und Masterstudiengänge, die Viertelparität in allen Gremien der Universität, die Abschaffung
    der Anwesenheitspflicht, die (Selbst-) Auflösung des Hochschulrats, der Hochschulzugang auch für
    Menschen ohne allgemeine Hochschulreife sowie die Einführung von Teilzeitstudiengängen.
    Nachträglich fügten wir heute die Forderung „Masterplätze für alle“ hinzu.

    Zum Abschluss des ersten Plenums wurde eine Delegation zur öffentlichen Sitzung der Engeren Fakultät
    entsandt, um unsere Entscheidung mitzuteilen und Unterstützung für diese einzufordern. Die Entsandten
    konnten sich konstruktiv in die Gespräche einbringen, woraufhin die Engere Fakultät einstimmig
    beschloss die Aula bis mindestens kommenden Dienstag zur Verfügung zu stellen, Polizeieingriffe bei
    friedlichen Protesten als unverhältnismäßig zu betrachten und mit uns in einen Dialog zu treten. Glücklich
    über den ersten Teilerfolg freuen wir uns auf die intensiven und ertragreichen Arbeitsstunden der
    nächsten Tage und Wochen.

    Regelmäßige Plena finden in Zukunft täglich um 10:00 und um 16:00 Uhr statt. Zahlreiche Rege
    Beteiligung aller Interessierten ist herzlich willkommen!

    Uni: Aula in der Humanwissenschaftlichen Fakultät für eine Woche gesichert PDF Drucken E-Mail
    Mittwoch, den 25. November 2009 um 12:57 Uhr
    Die engere Fakultät (EF) der Humanwissenschaftlichen Fakultät (HumF) hat gerade entschieden, uns die Aula der HumF für “zunächst eine Woche” zu überlassen.

    Außerdem wurde beschlossen, mit den Student_innen in den Dialog zu treten. Die EF hat sich gegen “Polizeiaktionen bei friedlichen Protesten” ausgesprochen.

    Dies gibt uns Zeit, uns über Inhalte und weitere Aktionen in einem zweiten Freiraum zu besprechen und auf diesem Wege die Diskussion für immer mehr Menschen zu öffnen. Der Hörsaal in der FH steht ebenfalls weiterhin zur Verfügung.

    Für Solidarität, frei Bildung und die Menschenrechte.

    Aufruf zum bundesweiten Adventsspaziergang am 29.11.2009 PDF Drucken E-Mail
    Mittwoch, den 25. November 2009 um 11:54 Uhr
    Im Zuge des internationalen Bildungsstreikes und der europaweiten Befreiungen von rund 80
    Bildungseinrichtungen können die Missstände in dieser Sache nicht länger ignoriert werden.
    Nur durch ein gemeinsames Eintreten aller für eine gerechte Bildung kann eine öffentliche
    Debatte ins Rollen gebracht werden.
    Sollten nicht gerade in Zeiten, in denen die Schulzeit auf zwölf Jahre verkürzt wurde und
    öffentliche Institutionen Erziehung und individuelles Verhalten benoten (Kopfnoten), alle
    Erziehungsberechtigten für die Grundbedürfnisse sowie für die Rechte ihrer Kinder
    einstehen?
    Derzeit sind Schutzbefohlene durch wirtschaftliche Interessen starkem psychischen
    Leistungsdruck ausgesetzt und werden gleichzeitig in der freien Entfaltung ihrer
    Persönlichkeit gehemmt. Es sollte auch Aufgabe der Eltern sein, sich in die Diskussionen
    einzuschalten!
    Der kritischen Entwicklung, die schon seit geraumer Zeit von Betroffenen wahrgenommen
    wird, muss sofort entgegengewirkt werden. Die Gleichgültigkeit gegenüber gesellschaftspolitischen
    Themen ist alarmierend hoch. Daher fordern wir Sie dazu auf, in Aktion zu treten,
    um ein klares Statement gegen die aktuelle Verfahrensweise der Bildungspolitik zu setzen.
    Wir wünschen uns, dass Sie sich die Zeit nehmen und
    am Sonntag den 29.11.2009 um 14.00 Uhr zusammen mit ihrer Familie einen
    Adventsspaziergang zu einer Bildungseichrichtung machen,
    um mit anderen Leuten gemeinsam über die derzeitige Situation zu sprechen.
    Als Anregung zur Diskussion können folgende Themen dienen:

    -Bildungsstreik
    -Mehrgliedriges Schulsystem
    -Empfehlungen für die weiterführende Schule
    -Abitur in 12 Jahren
    -Mitbestimmung in der Schule
    -LehrerInnenmangel
    -Klassengrößen
    -Lernmittelfreiheit
    -Lehrpläne
    -Wahlfächer
    -Unterrichtsmethoden
    -Individuelle Förderung und Anforderungen
    -Studiengebühren
    -Bachelor und Master
    -Hochschulzugangsberechtigung
    -Geheime Lehrpläne

    Mit freundlichen Grüßen
    Die streikenden SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden aus Köln

    Weitere Infos unter http://www.bildungsstreik-koeln.de

    Flyer PDF Drucken E-Mail
    Mittwoch, den 25. November 2009 um 00:43 Uhr
    Hier gibt es den neuesten Flyer zur Besetzung der Aula in der HumF der Uni Köln: download

    Pressemitteilung des Bildungsstreiks Köln Stand 24. 11.09 PDF Drucken E-Mail
    Dienstag, den 24. November 2009 um 23:32 Uhr
    ERNEUTE BESETZUNG EINES HÖRSAALS DER UNIVERSITÄT ZU KÖLN
    Am Dienstag, den 24. November 2009 um 16.30Uhr haben sich etwa 1000 Studierende,
    SchülerInnen und Auszubildende in einer Vollversammlung in der Aula der
    Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln zusammengefunden.
    Es wurde mehrheitlich beschlossen, selbige auf unbestimmte Zeit zu besetzen.
    Hier möchten wir unsere Positionen diskutieren, unsere Forderungen an die
    Universitätsleitung und an die politisch Verantwortlichen ausarbeiten und Alternativen für
    ein gerechteres Bildungssystem entwickeln.

    Ursprünglich sollte die Vollversammlung in der Aula 1 im Hauptgebäude der Universität
    stattfinden, in dem Raum also, den die Bildungsstreikenden von Dienstag letzter Woche an
    besetzt hatten und am Freitag Morgen hatten räumen müssen.
    Zu unserem Ärgernis verwehrte uns die Universitätsleitung heute Nachmittag allerdings den
    Zugang zum nachweislich verfügbaren Raum.
    Wir sind überzeugt davon, dass das Rektorat sich nicht anders zu helfen weiß, als die
    Studierenden, Auszubildenden und die SchülerInnen im Kern daran hindern zu wollen, sich
    zu versammeln und ihren Anliegen Ausdruck zu verleihen, bzw. einen Freiraum für
    konstruktiven Diskurs zu schaffen.
    Dieser Freiraum ist für uns jedoch Grundvoraussetzung dafür, um gemeinsam gegen die
    Missstände im Bildungssystem vorgehen zu können.

    Neben der bereits besetzten Fachhochschule und nun auch wieder der Universität Köln sind
    derzeit allein in Deutschland 68 Bildungseinrichtungen besetzt.
    Angesichts dieser Situation wünschen wir uns von der Hochschulleitung der Universität sowie
    der Fachhochschule Köln, dass unsere Bewegung ernst genommen wird.
    Wir fordern den Rektor auf, Stellung zu unseren Forderungen zu beziehen und sich
    persönlich dem Plenum und den Studierenden zu stellen.
    Bisher verwehrt sich das Rektorat jedoch sowohl schriftlich als auch persönlich der
    Stellungsnahme zu den von uns vorgetragenen Forderungen.

    Wir laden Sie, die Vertreter der Presse ,herzlich dazu ein, unsere Anliegen zu hören und in
    die Öffentlichkeit zu tragen.

    Außerdem laden wir alle Auszubildenden, SchülerInnen, Studierenden und Befürworter
    unserer Bewegung dazu ein, sich mit uns über unsere Ziele zu unterhalten und sich uns
    anzuschließen.

    Der Bildungsstreik Köln

    Antworten
  29. ADGH NRW sagt:

    Bitte Um die Aufnahme der ADGH Jugend in dei Unterstützer Liste… Wir Mobiliseren NRW Weit nach Köln und in andere Städte!! Gerne Unterstützen wir euch auch in allen anderenm Punkten wenn Hilfe benötigt wird!!! Und sie wird benötigt!!

    FREIE BILDUNG FÜR ALLE!!!

    Antworten
  30. Wicki sagt:

    http://www.bildungsstreik-koeln.de/koelner-erklaerung

    Am 26.November 2009 erklärten sich die Lehrenden der Kölner Universität mit ihren streikenden Studenten durch die Vorstellung der Kölner Erklärung „Zum Selbstverständnis der Universität“ solidarisch. Diese Erklärung wurde am 30. November 2009 im Internetauftritt des Bildungsstreiks Köln veröffentlicht und zur Unterzeichnung freigegeben. In den ersten vier Tagen wurde sie schon von weit über 600 Personen unterzeichnet, in erster Linie von Studenten und Mitarbeitern der Universität Köln.
    Verfasst von den LEHRENDEN der Uni Köln, ist sie im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks einzigartig in der Radikalität ihrer Forderungen. Seht selbst und sagt es weiter!

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  31. hannes sagt:

    Nach der Vollversammlung am 3.12. wurde die Aula 2 im Hauptgebäude besetzt. Die Aula der Humawissenschaftlichen Fakultät blieb derweil auch in studentischer Hand. Der Rektor lies sich nicht auf einen Dialog ein und so wurde am Freitag Mittag schon wieder geräumt.

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  32. Herausragende Persönlichkeit sagt:

    13.01.2010
    Herausragende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft im neu
    eingerichteten Kuratorium der Universität zu Köln

    Oberbürgermeister Roters leitet Sitzungen

    Das neu eingerichtete Kuratorium der Universität zu Köln hatte heute
    Vormittag seine konstituierende Sitzung. Mitglieder sind

    – Paul Bauwens-Adenauer – Geschäftsführender Gesellschafter der Bauwens
    Unternehmensgruppe und Präsident der IHK Köln
    – Professor Alfred Neven DuMont – Verleger
    – Christopher Freiherr von Oppenheim – persönlich haftender
    Gesellschafter des Bankhauses Sal. Oppenheim
    – Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln
    – Dr. Jürgen Rüttgers – Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
    – Professor Dr. Axel A. Weber – Präsident der Deutschen Bundesbank
    – Werner Wenning – Vorsitzender des Vorstands Bayer Aktiengesellschaft

    Ehrengast der konstituierenden Sitzung war Fritz Schramma,
    Alt-Oberbürgermeister der Stadt Köln.

    Vom neu eingerichteten Kuratorium verspricht sich das Rektorat wichtige
    Impulse für die Weiterentwicklung der Universität. „Wir freuen uns,
    gemeinsam an der Profilierung unserer Universität arbeiten zu können“, hob
    Rektor Prof. Dr. Axel Freimuth hervor. „Mit dem Kuratorium und dem
    wissenschaftlichen Beirat holen wir uns exzellenten externen Sachverstand
    in unser Haus.“

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  33. An der FH Köln war auch was los! sagt:

    Rappelvolle Aula im GWZ

    Mittwoch, den 09. Dezember 2009 um 12:30 Uhr

    Die Standort-Vollversammlung im GWZ der Fachhochschule Köln ist übervoll. Sehr viele Teilnehmende müssen stehen. Eine angenehme und ausführliche Diskussion wird geführt, die Beteiligung aus dem Auditorium ist sehr erfreulich. Es kommen gute Beiträge, die zeigen, dass sich viele Menschen darüber bewusst sind, dass die Probleme im Bildungssystem schon früher als in der Hochschule wurzeln, z.B. in der Mehrgliedrigkeit des Schulsystems. Offenbar besteht das Bewusstsein, dass wir nur etwas erreichen, wenn wir das Bildngssystem ganzehitlich betrachten. Die Selektion, die in der Schule beginnt und bis zum Masterplatz anhält, muss bekämpft werden. Bildung muss stärker (öffentlich) finanziert werden, um das auch umsetzen zu können.

    Die anderen Standort-Vollversammlungen in Gummersbach und in Deutz waren ebenfalls erfolgreich, auch wenn sie nicht ganz so voll waren. Diskutiert wurde z.B. über Forderungen wie “BAföG für alle” oder “Studiengebühren abschaffen”. Es zeigte sich, dass die Forderungen konkretisiert werden müssen, z.B. stieß “BAföG für alle” erst auf große Zustimmung, nachdem erklärt wurde, dass im Gegenzug die Steuervergünstigungen für Eltern studierender Kinder wegfallen müssen (um nicht Reiche im System zu bevorzugen). Studierende sollen vom Staat wie Erwachsene behandelt werden und nicht mehr wie Kinder ihrer Eltern. Dies ist z.B. in Dänemark der Fall (100% Förderungsquote), um zu erwirken, dass Studierende ihr Recht auf Unterhalt nicht bei ihren Eltern einfordern müssen, sondern beim Staat – denn was tun, wenn die Eltern nicht zahlen? Soll man die eigenen Eltern verklagen?

    Die Aktiven des Bildungsstreiks arbeiten bereits seit bald 3 Wochen im besetzten Freiraum 301 in der Südstadt. Viele Forderungen werden ausführlich diskutiert. Einige Forderungen wurden im Plenum letzten Sonntag auch abgestimmt. Nun beginnt der AK Forderungen parallel zu den weiteren Forderungen-Plena ein Positionspapier des Freiraum 301 zu erstellen, welches im Anschluss veröffentlicht wird und mit den Dekanaten und dem Präsidium besprochen werden soll. Das Dekanat der F01 hatte sich in der Zwischenzeit auch zum Freiraum 301 positiv geäußert.

    Die Besetzung in Gummersbach ist ebenfalls positiv zu bewerten. Der AStA der FH Köln ist sehr erfreut über das politische Engagement, welches sich in konzentrierter Arbeit zeigt.

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