Pressekontakt 17. November

Liebe Vertreterinnen und Vertreter der Presse, wenn Sie Kontakt zur Pressegruppe aufnehmen möchten, können Sie das gerne über machen! Telefonisch erreichen Sie die Gruppe unter 0177-306 16 27 Jenny, 0172-586 83 64 Hans-Jörg oder 0174-333 65 61 Philip.

10 Kommentare zu „Pressekontakt 17. November“

  1. Olaf Ehrlich sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    bevor die Studenten für Bildung und BAFÖG streiken, sollten sie die grundlegenden Bildungs- und Anstandcharaktere an den Tag legen. Denn wer sich den ganzen Tag
    den Hintern im Hörsaal (falls man auch einmal anwesend ist) breit drückt, der könnte
    wenigstens in den öffentlichen Verkehrsmitteln auch mal für ältere Mitbürger den
    Hintern anheben. Das was ich jeden Tag sehe, lässt mir die Haare zu Berge stehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Olaf Ehrlich aus Mainz

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    • radiohead sagt:

      Womit Herr Ehrlich wieder einmal belegt, dass Bildung hilft, bzw. in seinem Fall helfen würde. Denn derart vorurteilsdurchdrungene Ressentiments habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
      Mit der Bachelor-Realität hat das herzlich wenig zu tun, aber ich befürchte, Herr Ehrlich hat keine Uni von innen gesehen, zumindest nicht seit den Neunzigern.
      Höflichkeit ist gut und notwendig, aber Zeiten und Stil ändern sich auch. Was ganz okay ist, denn Kasernhofton und Reichspalastreden brauche zumindest ich nicht mehr.
      Ich frage mich einfach, was der frustrierten Kulturpessimismus hier zu suchen hat.

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      • Studentin sagt:

        Danke, du sprichst mir aus der Seele! Außerdem: Wie unverschämt ist das, alle Studenten über einen Kamm zu scheren und dabei ganz eindeutig nicht einmal eine Ahnung davon zu haben, wie es in unseren Unis aussieht? Bei ständig überfüllten Seminaren, ist nämlich herzlich wenig mit “Hintern im Hörsaal breitsitzen”, lieber Herr Ehrlich. Und was heißt überhapt “falls man auch mal anwesend ist” – wenn sie sich mit dem Bildugnsstreik und den neuen Bachelor/Mastersystemen auseinandergesetzt hätten, dann wüsste sie auch, dass Anwesenheitspflich gilt!
        Ich für meinen Teil kann mich absolut nicht mit dem Studentenbild identifizieren, das sie so verzerrt und einseitig hier skizzieren (auch auf keinen meiner Kommilitonen trifft das zu) Ich hoffe nur, dass nicht mehr Mitmenschen so denken wie Sie!

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  2. Marco P. sagt:

    Wo bekommt man den bitte die Entschuldigung für Schüler her?

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  3. John sagt:

    Master für alle? Wo soll das denn hinführen? Warum nicht gleich Abitur für alle!? Gut, dass die Streikenden nur eine Minderheit darstellen. Ich als Student bin mit dem Bildungssystem sehr zufrieden!

    [meint John, dessen e-Mail-Adresse Bände spricht: ]

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    • Frank sagt:

      Ein bissl zu kurz gedacht. Master für alle heißt, Master für alle die ihren Bachelor bestehen und sich weiterbilden wollen. Es heißt nicht, jeden daher gelaufenen unqualifizierten Internetjunkie ohne Praxisbezug in den Diplomstand zu erheben. Eine erkämpfte und selbst finanzierte Vier ist hier ausreichend und sollte reichen, um die “Erlaubnis” für weitere Bildung zu erhalten. Schlimm genug, dass der Wille zum Durchbeißen hier plötzlich keine Beachtung mehr findet. Willkürliche Notengrenzen helfen nicht, die kommenden Probleme, zB Lehrermangel, zu lösen.

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  4. Philipp sagt:

    Wie kommt John denn darauf, das wir – die Streikenden – nur eine Minderheit darstellen?
    Ist es nicht viel mehr so, das wir das aussprechen und fordern, was die meisten Studis denken?! (Student sein bedeutet auch zu hinterfragen!)
    Viele, die mit dem System unzufrieden sind verhalten sich systemkonform um das Problem zu lösen. Aber ich denke das uns die Regierung klar gezeigt hat, das wir so unsere Ziel in absehbarer Zeit nicht erreichen. Die Politiker erkennen das Problem. Davon verschwindet es nur leider nicht!

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  5. Bene sagt:

    Immer wieder erschreckend, dieses elitäre Denken Einzelner.John, vielleichte solltest du dich etwas öfter mit dem Begriff Bildung im Zusammenhang mit sozialen Kompetenzen und Gesellschaft ausseinander setzen. Du tust mir leid.

    Lasst uns weiter machen, das wird nicht nur ein heisser Herbst, das wird auch ein heisses nächstes Jahr! Venceremos!

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  6. Frank sagt:

    Ein Hauptproblem sind die Beschränkten Kapazitäten bei den Masterplätzen. Wer einen Bachelor besteht, sollte grundsätzlich auch die Möglichkeit haben ein Masterstudium zu absolvieren(und nicht wie zur Zeit nur gegen Bezahlung von 12000 Euro + X für nicht konsekutive Master).
    Doch nur für 1/3 der Studenten(gut 37,5 %) reichen in Deutschland die Kapazitäten.
    Die Hochschulen handeln hier oft willkürlich und setzen Notenschnitte(bsp. 2,0) für eine Aufnahme voraus. Früher hat auch jeder mit einem guten 2er Schnitt bis zum Diplom studieren dürfen und wurde nicht nach 6-8 Semestern zwangsexmatrikuliert weil er nicht zu den Besten gehörte. Der Bachelor ist in vielen Fächern nicht berufsqualifizierend.
    Der Bachelor ist ein Alternative früh ins Arbeitsleben einzusteigen aber wenn jemand einen Master machen möchte, sollte man ihm das nicht verwehren.

    Wenn jemand nicht fähig für ein Studium ist, gehört er rausgeprüft… wie früher(übrigens wird auch im Bachelor selektiert) auch…

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  7. Subcommandante Sid II sagt:

    Hola [email protected],
    ich möchte nur kurz fragen, ob es John war, der seine email-Adresse in eckigen Klammern veröffentlicht hat? Wenn nicht, dann wäre dies ein beschämender Umgang mit seinen Persönlichkeitsrechten; zumal die emailAdresse ja nicht veröffentlicht wird: Gell?

    Ãœbrigens: Sid ist das sympatischte Tier im Eiszeitalter.

    Vom Ende der Kreidezeit, Subcommandante Sid II.

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