Tübingen

  • ['solid].SDS Tübingen
  • AK “Freie Bildung” Tübingen
  • Freie SchülerInnen Organisation
  • http://bildungsstreik.fsrvv.de

11 Kommentare zu „Tübingen“

  1. Bildungsstreik Tübingen sagt:

    Der Tübinger Bildungsstreik hat jetzt auch eine eigene Website unter

    http://www.tuewas.org

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  2. Anna sagt:

    der schulstreik in tuebingen ist hauptsaechlich von der FSO organiesiert!

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  3. Korrektur sagt:

    Anna hat recht: Den Löwenanteil der Organisation stemmt die Freie Schüler_innen Organisation (FSO) Tübingen, die auch in der Vergangenheit die Schüler_innen-Proteste lokal getragen hat und auf die die Initiative für einen ersten Anlauf für einen bundesweiten Schulstreik am 12. Juni 2008 zurück geht. Darauf hin waren bundesweit eine ganze Reihe von Gruppen gegründet oder aus dem Dornröschen-Schlaf geweckt worden und die Ereignisse nahmen ihren bekannten Lauf.

    Weiter ist im Bündnis inzwischen die Fachschaftsräte-Vollversammlung.

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  4. Ein Studi sagt:

    Darüber, wer den Bundesweiten Bildungsstreik in Tübingen hauptsächlich organisiert brauchen wir nicht streiten, denke ich. Der Schulstreik im letzten Jahr wurde von der FSO organisiert. Der Bundesweite Bildungsstreik wird in Tübingen von einem breiten Bündnis aus SchülerInnen und Studierenden organisiert darunter sind u.a. Aktive der Fachschaften, Fachschaftenvollversammlung, der FSO, des AK Freie Bildung, der Hochschulgruppe ['solid].SDS und der linksjugend ['solid]. Auch die Juso HSG und die Grüne Jugend haben Interesse signalisiert.

    Zu den beiden Gruppen die da oben stehen: das sind die Tübinger Gruppen, die den bundesweiten Aufruf unterzeichnet haben. Deshalb stehen die da. Die FSO kann das gerne nachholen.

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  5. egal sagt:

    Die FSO hat einen eigenen Aufruf – einen, der mit seiner Bildungskritik aufs Ganze zielt, statt bei Bitten an den Staat stehen zu bleiben.
    Das mit der Organisation war auf die Mobilisierung an den Schulen bezogen, die eben von der Gruppe gestemmt wird. Das mag nach Kruemelspalterei klingen, ist es aber deshalb nicht, weil so deutlich wird, in welchem Unverhaeltnis die mediale Selbstbeweiraeucherung und die inhaltliche Hegemonie von Linkspartei-nahen Zusammenhaengen zu der Verteilung des organisatorischen Aufwandes steht.

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  6. ein anderer Studi sagt:

    Ich hatte ja gehofft wir könnten dieses Gedisse gegenüber ['solid] zumindest in Tübingen vermeiden.

    Ist halt die Frage wie sich unsere Ausgaben beim Bildungsstreik in Tübingen finanzieren lassen würden, wenn nicht Heike Hänsel (MdB, Die Linke) 300 € für den Bildungsstreik gespendet hätte und wenn nicht der SDS Baden-Württemberg die Kosten für unsere 5.000 Mobilisierungsaufkleber übernommen hätte. Von den Fahrtkosten einiger Nicht-['solid]-Mitglieder zu bundesweiten Veranstaltungen ganz abgesehen, die auch von ['solid] übernommen wurden.

    Ich finde es toll wenn die FSO so super an den Schulen mobilisiert, aber so schade es ist, ohne einige wenige sehr aktive von ['solid] würde an der Uni in Sachen Bildungsstreik vermutlich grade mal die Hälfte laufen. Es läuft allerdings bereits jetzt schon zu wenig.

    Ich hoffe es wird nach dem Bildungsstreik in Tübingen ein Nachtreffen geben und ich hoffe, dass auf diesem Treffen auch diejenigen ihre kritischen Stimmen erheben werden, die jetzt hier in der Anonymität des Internets rumdissen, ohne ihre zumindest für mich unnachvollziehbaren Äußerungen irgendwie begründen zu müssen.

    Statt gegen beteiligte und aktive Gruppen zu hetzen, sollte man vielleicht lieber mal auf eins der gemeinsamen Vernetzungstreffen kommen, dann kann man auch besser mitbestimmen welche Entscheidungen dort getroffen werden.

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  7. egal sagt:

    Ich sehe halt, das auf der Website des Bündnisses vor allem die Linie von Solid vorkommt, die abweichende der FSO, die ich für deutlich klüger halte, aber weggedrückt wird. Die PM scheint nur von Studis geschrieben zu sein und die Verlautbarungen der Schüler_innen landen da gar nicht erst. Ich kann mir schon ganz gut vorstellen, was für ein Quatsch deshalb nacher in den üblichen Lokalmedien steht.

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  8. Student001 sagt:

    Meine lieben Kommilitonen und Schüler,

    ich habe so etwas wie heute in Tübingen noch nie erlebt, eine solche Unverfrorenheit und Dummheit ist mir selten untergekommen, die einzigen die durch den Streik belastet wurden, waren die Studenten.
    Kein Bus konnte mehr passieren, Leute haben Flüge, Züge, Vorstellungsgespräche usw. verpasst oder musste lange Strecken nach Hause laufen, obwohl der Tag an der Uni schon stressig genug gewesen ist.
    Wer im Namen, der für mich imaginären, Ernst-Bloch-Universität nichts anderes zu Stande bekommt, als eine sinnlose Zusammenrottung von politisch unmotivierten und noch viel schlimmer politisch absolut ungebildeter Schulschwänzer und Barfuss-Studenten, der tut mir leid.
    Politische Aktionen, Demonstration, sind äußerst sinnvoll, sie sollten aber auch so geplant und aufgebaut sein. Es ist eine reine Frechheit, was sich da einige der möchtegern Aktivisten geleistet haben.

    Wir können etwas ändern, aber erkennt endlich: ES IST NICHT MEHR 1968′ wir haben andere Mittel und Möglichkeiten.

    Gruss

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  9. Matze sagt:

    Dazu von mir folgender Kommentar:

    Wenn sämtliche Bemühungen, politische Willensäuerungen oder eben einen Bildungsstreik in Gang zu setzen, allein daran scheitern, dass hier an der Universität ein riesen Anteil an Studierenden existiert,
    - denen die durchaus kritikwürdige Situation an Uni und Schulen völlig egal ist,
    -die den wenigen, die viele Semesterwochenstunden für Fachschaft, FSVV, Erstiberatung, Asta und alle anderen Gremien, Aktionen, Bykotts usw opfern und sich im Endeffek auch für deren Interessen einsetzen, die Unterstützung versagen,

    dann frage ich mich, wer hier als “dumm”, “unverfroren” und “uniteressiert” bezeichnet werden sollte.

    Der Bildungsstreik war selbstverständlich geplant, die einzig ungeplante und spontane Aktion war die Sitzblockade, die im Endeffekt mehr Auswirkungen (positiv wie negativ) erzielt hat, als wir wenigen, die daran teilgenommen haben, erwartet hätten.

    Die Frage, ob solche Aktionen sinnvoll sind, ist selbstverständlich diskutierbar und kritikwürdig, aber das größere Problem ist doch:
    Wenn uns (siehe Wahlbeteiligung der Uniwahlen) auf der Ebene der Gremien, der Fachschaften, dem Bildungsstreik allein schon die Unterstützung fehlt, wie soll dann überhaupt noch was geändert werden? Wo sind die “anderen Mittel und Möglichkeiten” etwas zu verändern? Wenn du der Meinung bist, dass hätte von A bis Z besser sein können oder hätte anders geplant werden müssen, dann beteilige dich und lass uns gemeinsam planen!

    Aber genau daran hakt es hier in Tübingen.Von 23.000 Studierenden sind nur noch wenige bereit, überhaupt irgendetwas zu investieren an Zeit und Courage. Dass dann auch die Planung dürftig erscheint und auf keiner “breiten” Basis aufgebaut werden kann ist doch mehr als logisch.

    Das AUgenmerk der Unbeteiligten liegt nur noch an dem was vielleicht hinten rauskommt und möglicherweise jemanden direkt tangiert (ÖV?), alles andere (Planung usw., Engagement) überlässt man gerne den sog. “Barfuss-Stundenten”. Aber genau die sind es, die Wochenlang in Hinterzimmern sitzen und versuchen was auf die Beine zu stellen, genau die sind es, die versuchen, den Gremienalltag zu schmeißen.Und darunter sind mehr als genug politisch gebildete Leute, denen man das Etikett “barfuss” nicht anheften kann.

    Die Frage muss also lauten: Wo ist die Bereitschaft der ach so großen, politisch interessierten Masse der Tübinger Studierenden, die Studiengebühren kippt und den Bildungsstreik angemessen organisiert? – Nirgendwo. Sie versteckt sich hinter Kritik und Unzufriedenheit, ohne diese Energien jedoch sinnvoll umzusetzen, “meckern light” sozusagen.

    Wenn wirklich das Interesse da wäre, etwas zu verändern und nicht nur zu kritisieren, weil etwa der ÖV nicht fährt, weil das Studium so stressig ist, weil die B.A.-Ordnung kacke ist oder weil es Studiengebühren gibt, hätten am Bildungsstreik wesentlich mehr Leute teilgenommen.
    Die Realtität sieht anders aus. Keiner ist bereit, auch nur einen Milimeter von seinem Meckern-auf-hohem-Niveau-Turm herunterzusteigen, sich zu engagieren und nicht nur formal, sondern auch inhatlich etwas zu verändern. DAzu gehört auch, dass man Zeit dafür opfert und EInschränkungen in kauf nimmt.

    In diesem Sinne miss die Ergebnisse eines Bildungsstreiks bitte auch nach der Frage:
    Wo hätte ich mich einbringen können?
    Wo werde ich das nächste Mal stehen? – Wartend an der Bushaltestelle oder als aktiver Part, um so etwas vielleicht besser oder anders zu gestalten?

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  10. Wicki sagt:

    http://www.bildungsstreik-koeln.de/koelner-erklaerung

    Am 26.November 2009 erklärten sich die Lehrenden der Kölner Universität mit ihren streikenden Studenten durch die Vorstellung der Kölner Erklärung „Zum Selbstverständnis der Universität“ solidarisch. Diese Erklärung wurde am 30. November 2009 im Internetauftritt des Bildungsstreiks Köln veröffentlicht und zur Unterzeichnung freigegeben. In den ersten vier Tagen wurde sie schon von weit über 600 Personen unterzeichnet, in erster Linie von Studenten und Mitarbeitern der Universität Köln.
    Verfasst von den LEHRENDEN der Uni Köln, ist sie im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks einzigartig in der Radikalität ihrer Forderungen. Seht selbst und sagt es weiter!

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  11. Matthias Heitmann sagt:

    Auf der Website des Debattenmagazins NovoArgumente findet eine Online-Debatte zur Bildungsmisere unter dem Titel “Messen ohne Sinn und Verstand” statt. Steigt ein über http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo103_32

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