Wuppertal

Blog:
http://bildungsstreikwuppertal.wordpress.com

20 Kommentare zu „Wuppertal“

  1. Daniel sagt:

    Eine gute Nachricht!!! Vor ungefär zehn Stunden hat sich die Versammlung der Bergischen Universität Wuppertal einstimmig für eine Beteiligung am bundesweiten Bildungsstreik ausgesprochen. In den nächsten Tagen werden die Arbeitskreist die weitere Organisation besprechen!

    viva la revolution

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  2. Anke sagt:

    Einen Film über die Vollversammlung gibt es auf http://www.engelszunge.info

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  3. Bene sagt:

    Ich frage mal ganz simpel: Wollt ihr mich verarschen?
    “AK Tür – verantwortlich für die Besetzung und Bewachung der Uni-Eingänge, Patrouille auf dem Campusgelände, übernimmt ebenfalls das Ausstellen von Passier-/Zutrittskarten”
    Ihr wisst schon, dass ihr damit die Grundrechte von Studenten, Mitarbeitern und Professoren beschneidet oder? Ihr haltet Menschen davon ab sich selbst oder andere mit Bildung zu versorgen bei einem Bildungsstreik? Tolle Idee…mal davon abgesehen klingt das Ganze ein klein bisschen militant. Was wollt ihr denn machen, wenn ich meine Vorlesung besuchen will, weil es eine wichtige Vorlesung ist?

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    Benedikt Körner (AStA Uni Duisburg-Essen, Referat für Sozialpolitik, RCDS)

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    • Sene sagt:

      wenn sich die mehrheit dazu entscheidet, dann müssen sich die anderen beugen. son einfach ist das. alle anderen sind streikbrecher und gegen uns. da gibt es nicht zu diskutieren.

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  4. Tim sagt:

    Dank solchen Waschlappen wie dir ist es leider schwer was zu organisieren. Wir beschneiden nicht, wir fordern bessere Bedingungen – für alle, auch für dich. Aber das geht scheinbar über deinen Horizont hinaus.

    Du kannst, wenn du beispielsweise eine Klausur schreibst, einen Passierschein bekommen. Dann kannst du Obernerd gerne in deine “wichtige Vorlesung”, die bestimmt (und hoffentlich) ausfällt. Es wäre sinnvoll, wenn nämlich die Professoren mit im Boot säßen.

    Und nein: aber verarschen tust du dich schon selbst.

    Schöne Grüße

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  5. Bene sagt:

    @Tim:
    1. Habe ich nix zu den Forderungen gesagt (die ich zum Teil unterstütze).
    2. Ihr beschneidet durchaus die Rechte von Menschen, wenn ihr derart sie daran hindert zu Vorlesungen zu gehen. Das hat dann auch recht wenig mit Obernerd oder ähnlichem zu tun sondern schlicht damit, dass einige Vorlesungen Pflichttermine sind.
    3. Wer keine Argumente hat der beleidigt? Weiß gerade nicht ob ich es eher lustig oder eher peinlich finden soll, wie du hier so ziemlich alles umkurvst. Versuch mal auf meine Aussage einzugehen, zumindest ein wenig mehr.
    4. Ich verarsch mich nicht selbst, wieso sollte ich auch? Ich helfe tagtäglich den Studenten als AStA Sozial-Referent (RCDS) indem ich sie über Sachen informiere oder ihnen bei Problemen helfe. Kannst ja mal drüber nachdenken was sinnvoller ist. Militant eine Uni zu bestreiken oder aber aktiv den Studenten helfen und sie beispielsweise über Befreiungsmöglichkeiten zu informieren, ihnen bei Behördenproblemen zu helfen, eine Jobbörse anzubieten etc…

    __________

    Benedikt Körner (AStA Uni Duisburg-Essen, Referat für Sozialpolitik, RCDS)

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  6. Bub sagt:

    Ha ha … geile Aktion. Versucht mir mal so einen Passierschein anzudrehen und ich brech euch die Nase … habt ihr sie noch alle?

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  7. U.Kn. sagt:

    Ich sehe nicht ein, mit Kommilitonen z.B. für das wichtige Ziel einer demokratischen Hochschule zu kämpfen, die Leute mit anderen Meinungen direkt als “Waschlappen” bezeichnen. Und dass nur, weil sie einige kritische Fragen stellen.

    Ich fürchte, ich habe eine andere Vorstellung von Demokratie…

    Mit solchen Äußerungen behindern die Bildungsstreikorganisatoren den Dialog innerhalb der Studierendenschaft. Es wird immer von “Einstimmigkeit” gesprochen, während einfach ignoriert wird, dass Studenten mit anderen Meinungen sich evtl. nur deshalb nicht an so genannten Vollversammlungen beteiligen, weil sie fürchten müssen, als “Waschlappen” oder sonstwas betitelt zu werden.

    Aktionen nach dem Motto “Wer nicht mitmacht (das wird ja wahrscheinlich die große Mehrheit sein), ist unser Feind” behindern nur, dass weitere Studierende sich Hochschulpolitisch engagieren. Man hat einfach keine Lust, immer persönlich angegriffen zu werden, wenn man mal anderer Meinung ist.

    @ Tim:
    Danke, dass du Trotz solcher Äußerungen einiger “Vorzeigedemokraten” dein soziales Engagement an der Uni fortführst. Sowas bringt die Studierenden wirklich weiter!!!

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  8. Kalle Mottek sagt:

    @Bene
    Bist im ASTA,find ich gut.Nur was heißt das ?
    Jürgen Möllemann war sogar mein Astavorsitzender !968 bis 1970 PH-Münster.
    Stolz war ich auf ihn noch nie.
    Dieser Bildungsstreik ist die einzige Möglichkeit, die Angriffe auf das Bildungssystem zurückzudrehen.Je mehr teilnehmen,desto größer die Aussicht diese Pinkwarts und Bertelsmannen und die anderen neoliberalistischen Gewinnmaximierer abzudrängen.
    Als Studentenvater uns Schwiegervater habt ihr meine Solidarität.

    Vinceremos

    Kalle Mottek

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  9. Julian Koch sagt:

    Hallo Mitstreiter,

    ich wollte euch auf eine genehmigte Mahnwache gegen Studiengebühren vor der Düsseldorfer Staatskanzlei am 15.06 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr Aufmerksam machen. Wenn ihr teilnehmen oder euch informieren wollt meldet euch bei der studivz Gruppe Blockade zum bundesweiten Bildungsstreik 2009 an, oder schreibt mir eine kurze Mail an

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  10. wuppi sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich finde den Bildungsstreik ebenfalls bedenklich, jedoch nicht wie einige aus Gründen egoistischer und kapitalistischer Lebensweisen, sondern weil einfach die nötige Zeit für den Streik in Wuppertal fehlt.
    Ich engagiere mich ebenfalls in der Asta und in diversen anderen sozialen Vereinen, aber der Punkt ist doch das hier etwas gewaltig schief läuft und das man seinen Unmut ruhig ausdrücken sollte. Wer schweigt und nicht handelt wird bestraft. Ach ja und noch was zum Thema Eingänge blockieren, als das Ganze wird hoffentlich friedlich ablaufen, denn schließlich geht es wirklich nur um die Interessen der Studierenden.

    Solidarische Grüße

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  11. Jochen S. sagt:

    Hallo zusammen,

    wie schaut’s in der Woche eigentlich am Campus Freudenberg aus? Wird der auch “geschlossen” oder geht der Betrieb für uns ITler normal weiter?

    Gruß
    Jochen

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  12. Bene sagt:

    Kalle Mottek:
    Was das heißt? Mh im Endeffekt bedeutet es für mich eine Möglichkeit aktiv zu arbeiten und mehr Möglichkeiten zu haben und diese richtig nutzen zu können. Der Bildungsstreik is der falsche weg. Es bringt nix ausser hohen Kosten…meinste die Forderungen sind den Verantwortlichen unbekannt? So ziemlich jeder sollte merken, dass der eine oder andere Student gegen Studiengebühren ist nach den ganzen Klagen dagegen.

    __________

    Benedikt Körner (AStA Uni Duisburg-Essen, Referat für Sozialpolitik, RCDS)

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  13. Daniel 2 sagt:

    Hallo zusammen,

    ich finde es gut und wichtig seine demokratischen Rechte ernst zu nehmen und seinem Unmut auf demokratische Weise Ausdruck zu verleihen. Ich kann mich nicht unbedingt mit den Forderungen der streikenden Studienkollegen identifizieren, aber ich kann sie verstehen.
    Allerdings muss ich Bene beipflichten. Es ist aus meiner Sicht richtig mit einem Streik auf Missstände aufmerksam zu machen. Falsch ist es jedoch für andere zu entscheiden, dass sie sich diesem Streik irgendwie unterordnen müssen. Passierscheine sind sicherlich eine Lösung von vielen, aber gerade diese Passierscheine widersprechen meiner Meinung nach der Forderung nach Bürokratieabbau.
    Ich für meinen Teil danke den Streikenden mich ohne großes Aufsehen für meine Meinung respektiert zu haben und so schreibe ich dies aus dem Inneren der Uni.

    So ist Streik vernünftig und demokratisch, denn ohne diese gewissen Grundrechte, dürfte ja nicht einmal gestreikt werden.

    Gruß

    D

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  14. Alex sagt:

    In diesen Tagen steigt in mir die Erschütterung über das Verhalten einiger Berichterstattungen, einiger Politiker, vor allem aber vieler Studenten der Universität Wuppertal ins Unermessliche! Was ist bloß passiert, dass junge Akademiker, die eigenen Kommilitonen und Mitleidtragenden der vorherrschenden Studienbedingungen ernsthaft gegen diesen Bildungsstreik protestieren, teilweise sogar gewaltsam gegen friedlich streikende “TürbesetzerInnen” vorgehen oder egoistisch ihre eigenen Reihen buchstäblich im Regen stehen lassen und weiter ihre Veranstaltung besuchen. Dieser Streik findet bundesweit statt, wird unterstützt von Professoren und Angestellten der Uni, von der Hochschulrektorenkonferenz, den Gewerkschaften, von Schülern und Eltern in ganz Deutschland. Das muss doch gesehen werden! In meinen Augen ist das Wichtigste, dass alle Studierenden der Uni Wuppertal, Streikende sowie Kritiker des Streiks miteinander in Dialog treten. Wichtig ist dabei auch die Unterstützung der Medien, was in manchem Beitrag leider noch nicht gelungen ist.

    Viele Studierende sind verständlicherweise verunsichert und stehen unter großem Druck, aber diese Art der Anpassung fördert nur die in den letzen Tagen so oft diskutierte “Ökonomisierung der Bildung”.

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  15. Bene sagt:

    vielleicht kann man sich nicht mit den Forderungen identifizieren? Vielleicht findet man die Gruppen nicht so richtig toll die dabei mitmachen? Vielleicht finden einige aber auch die Aktionsideen nicht so gut?

    Und es ist egoistisch, wenn jemand weiter in die Veranstaltung geht und sich “gewaltsam” zutritt verschafft? Meinst du das jetzt ernsthaft? Nenne mir bitte mal einen Streik mit dem sich 100% der Menschen identifizieren können…

    __________

    Benedikt Körner (AStA Uni Duisburg-Essen, Referat für Sozialpolitik, RCDS)

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  16. Daniel sagt:

    auch wir, die studierenden der bergischen universität wuppertal besetzen ab heute den 18.11.09 unseren hörsaal nummer 17!!!

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  17. Jonathan sagt:

    Hi Leute, also ich bin ja auch son Bildungsstreikunterstützer. Ich war am 17.11. natürlich auch da. Allerdings finde ich es komisch, das in der Städteliste Velbert ausbleibt (wo ich war – wegen meiner Schule). Lg Jonathan

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  18. Wicki sagt:

    http://www.bildungsstreik-koeln.de/koelner-erklaerung

    Am 26.November 2009 erklärten sich die Lehrenden der Kölner Universität mit ihren streikenden Studenten durch die Vorstellung der Kölner Erklärung „Zum Selbstverständnis der Universität“ solidarisch. Diese Erklärung wurde am 30. November 2009 im Internetauftritt des Bildungsstreiks Köln veröffentlicht und zur Unterzeichnung freigegeben. In den ersten vier Tagen wurde sie schon von weit über 600 Personen unterzeichnet, in erster Linie von Studenten und Mitarbeitern der Universität Köln.
    Verfasst von den LEHRENDEN der Uni Köln, ist sie im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks einzigartig in der Radikalität ihrer Forderungen. Seht selbst und sagt es weiter!

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  19. Matthias Heitmann sagt:

    Auf der Website des Debattenmagazins NovoArgumente findet eine Online-Debatte zur Bildungsmisere unter dem Titel “Messen ohne Sinn und Verstand” statt. Steigt ein über http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo103_32

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